22.09.2026

Wegweiser Wärmezukunft: Veranstaltungsreihe

Die NordAllianz veranstaltet Informationsabende in acht Kommunen und bietet Orientierung zu Wärmeplanung, Heizungsgesetz, Wärmepumpen und Sanierung. Die Wärmewende betrifft viele Bürgerinnen und Bürger ganz unmittelbar. Fragen zur kommunalen Wärmeplanung, zu alternativen Heizsystemen, zur Gebäudesanierung oder zu gesetzlichen Rahmenbedingungen beschäftigen Eigentümerinnen, Eigentümer und Mietende gleichermaßen. Um Orientierung zu bieten und unabhängige Informationen bereitzustellen, lädt die NordAllianz zur Veranstaltungsreihe „Wegweiser Wärmezukunft“ ein. Unter dem Motto „informieren. verstehen. mitgestalten“ finden zwischen September und November dieses Jahres Informationsabende in den acht Mitgliedskommunen statt.

Die Reihe greift zentrale Fragen rund um die zukünftige Wärmeversorgung auf und vermittelt praxisnahes Wissen zu technischen Möglichkeiten, kommunalen Entwicklungen und individuellen Handlungsoptionen. Expertinnen und Experten informieren über aktuelle Entwicklungen und stehen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Die Veranstaltungen im Überblick:

28. September | Garching
Anschluss ans Wärmenetz – Möglichkeiten, Voraussetzungen und Alternativen
07. Oktober | Unterschleißheim
Wärmeversorgung im Quartier – Alternativen zur Geothermie
13. Oktober | Unterföhring
Photovoltaik – Antrieb für die Wärme der Zukunft
21. Oktober | Ismaning
Das Heizungsgesetz in der Praxis: Was bedeutet das für mein Zuhause?
29. Oktober | Eching
Nahwärme mit Oberflächengeothermie und Grundwasser
04. November | Neufahrn
Gebäudesanierung als Schlüssel zur Wärmewende
06. November | Oberschleißheim
Wärmepumpen allgemein erklärt – Wärmepumpen-Bündelaktion der NordAllianz
09. November | Hallbergmoos
Wärmewende für Mietende – Welche Optionen habe ich als Mieter?

Digitale Orientierung für die Wärmewende

Ergänzend zur Veranstaltungsreihe stellt die NordAllianz einen digitalen Zwilling zur Verfügung, der die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung in den Kommunen Neufahrn, Eching, Unterschleißheim und Garching anschaulich visualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich dort über die geplante Wärmeversorgung in ihrem Umfeld informieren und Potenziale für Wärmenetze, erneuerbare Energien sowie alternative Versorgungsoptionen erkunden. Der digitale Zwilling schafft Transparenz über den aktuellen Planungsstand und unterstützt dabei, die lokale Wärmewende besser zu verstehen. Der Digitale Zwilling kann unter folgendem Link aufgerufen werden: Digitaler Zwilling Details zur Wärmeplanungen finden Sie hier: nordallianz.de/waermeplanung


Bei der Echinger Veranstaltung werden innovative Nahwärmelösungen vorgestellt:

29. Oktober, 18:00 Uhr Eching, Bürgerhaus (Seminarraum)
Nahwärme mit Oberflächengeothermie und Grundwasser


Wie kann die Wärmeversorgung auf Basis natürlicher Energiequellen gelingen? Im Fokus der Veranstaltung stehen Oberflächengeothermie und Grundwassernutzung als Bausteine einer nachhaltigen Nahwärmeversorgung, die sich besonders in Eching und Neufahrn aufgrund der geologischen Gegebenheiten anbieten. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Funktionsweise, Potenziale und praktische Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien.

Fachreferent: Dr. Kai Zosseder, Experte für Geothermie, TU München

Mit dem „Wegweiser Wärmezukunft“ möchte die NordAllianz dazu beitragen, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und den Austausch zwischen Fachleuten, Kommunen und Bürgerschaft zu fördern. Die Veranstaltungsreihe soll Unterstützung bei der Einordnung aktueller Entwicklungen bieten und Wege zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung aufzeigen.

Eine detaillierte Übersicht aller Termine, Veranstaltungsorte und Vortragsthemen finden Interessierte auf der Website der NordAllianz unter nordallianz.de/waermezukunft

Ergänzend dazu bietet auch die vhs Eching im Oktober zwei Kurse zum Thema Wärmepumpen an.

Nähere Informationen befinden sich HIER

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.