09.10.2025

Studierendenteam beim EuroTeQ-Finale Eindhoven

Mobilität für Offliner - Innovative Ideen für mehr Mobilität und Inklusion in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eching. Vom 14. bis 16. Juni fand an der Technischen Universität Eindhoven (TU/e) die zweite Runde des EuroTeQ Collider statt – ein internationaler Wettbewerb, bei dem Studierendenteams aus ganz Europa ihre innovativen Lösungsideen für gesellschaftliche Herausforderungen präsentierten. Mit dabei war auch das Münchner Team „Mobility for Offliners“, das zuvor in München als eines der besten drei Projekte ausgezeichnet worden war.

In Eindhoven traten die Studierenden Chih-Chi Wang, Amrutha Viswanath, Ludovica Di Giacomo und Xiaoting Deng gegen Teams von der Technischen Universität Tallinn (Estland), der Tschechischen Technischen Universität Prag, der École Polytechnique in Paris, der TU Eindhoven sowie der Technischen Universität Dänemark an. In einem intensiven Workshop lag der Fokus auf der Weiterentwicklung der Ideen im Hinblick auf Inklusivität und Barrierefreiheit. Durch den Austausch mit den internationalen Teams konnte das Münchner Team wertvolles Feedback sammeln, um den eigenen Prototypen, der in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eching entstand, weiter zu verbessern.

Den Abschluss bildete die Präsentation aller Projekte vor einer internationalen Jury, die sowohl den Innovationsgrad als auch die gesellschaftliche Relevanz der Ansätze bewertete. Das Echinger Team überzeugte dabei insbesondere mit seinem praxisnahen Ansatz, Mobilität auch für ältere Menschen und Menschen ohne digitale Endgeräte zugänglicher zu machen.

Zurück in Deutschland stellten die Studierenden ihre überarbeitete Lösungsidee nun den lokalen Partnerinnen und Partnern vor:

Mobilitätsbeauftragtem David Rehbach, dem Leiter des Alten- und Servicezentrums (ASZ) Lukas Erhardt, der Vorsitzenden des Vereins „Älter werden in Eching e.V.“ Gertrud Wucherpfennig, der Mobilitätsreferentin Angelika Pflügler sowie dem Projektbetreuer Eric Jacob vom TUM Think Tank, der das Projekt initiiert und maßgeblich vorangetrieben hat.

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv – viele Aspekte der Idee sollen nun auf Gemeindeebene evaluiert und an den passenden Stellen weiterverfolgt werden.

„Dass die Studierenden auf internationalem Parkett so stark auftreten und zugleich konkrete Impulse für die kommunale Praxis in Eching entwickeln, ist ein großer Gewinn“, betont Mobilitätsbeauftragter David Rehbach. „Die Kombination aus wissenschaftlicher Innovationskraft und lokaler Verankerung eröffnet die Chance, Mobilität wirklich für alle Generationen inklusiver zu gestalten.“


Mit der Teilnahme am EuroTeQ Collider zeigt sich einmal mehr, wie Kommunen von innovativen Impulsen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft profitieren können. Aus einer kleinen Idee ist ein Projekt entstanden, das weit über Eching hinaus Strahlkraft entfalten und zugleich ganz konkret die Lebensqualität vor Ort verbessern kann.


Die Kurzpräsentation der studentischen Arbeit finden Sie HIER

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.