27.08.2024

Radwegebeschilderung und Radreparaturstationen

Mit der Errichtung einer umfassenden Radwegebeschilderung sowie neuer Radreparaturstationen realisiert die Gemeinde Eching weitere Angebote als fahrradfreundliche Kommune.

Im April 2024 wurde die Radwegebeschilderung im Ortsgebiet Eching mit etwa 300 neuen Schildern ergänzt und aktualisiert. Sie enthält Nah- und Fernziele sowie wichtige Freizeit- und Mobilitätspunkte in der Gemeinde und ihren Ortsteilen. Dieses Gesamtkonzept wurde für das Radverkehrskonzept der Gemeinde Eching erstellt und nun vollständig umgesetzt. Damit ist die Radwegebeschilderung auf dem neuesten Stand und überall gut auffindbar. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Förderprogrammes „Klimaschutz durch Radverkehr“, für das sich der Kommunenzusammenschluss „NordAllianz“ erfolgreich beworben hatte.

Foto v.l.n.r. Sebastian Thaler, Bürgermeister Gemeinde Eching
Anna-Laura Liebenstund, Leiterin der Geschäftsstelle NordAllianz Metropolregion München Nord
Detlev Harms, ADFC, Ortsgruppe Neufahrn / Eching
Christian Hirth, Bauhof Eching
Lena Herrmann, Klimaschutzmanagement
Thomas Bimesmeier, Abteilungsleiter Bauverwaltung
Markus Kistler, Bauhof Eching

Die NordAllianz hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeits- und Mobilitätsinitiativen zudem eine Reihe neuer Radreparaturstationen in der Region installiert. In Eching kamen zu den bisherigen gemeindlichen Stationen am S-Bahnhof, in Dietersheim (Bürgersaal) und in Günzenhausen (Friedhof), zwei weitere Reparaturstationen am Echinger und am Hollerner See hinzu. Jede Fahrradreparaturstation ist mit grundlegenden Werkzeugen und einer Luftpumpe ausgestattet, die den Fahrradfahrenden helfen, kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten selbstständig durchzuführen. Außerdem hat jede Station ein Set an Werkzeugen, darunter Inbusschlüssel, Schraubendreher, Reifenheber und eine Standpumpe, die für alle Ventiltypen geeignet ist. Eine detaillierte Anleitung zur Nutzung der Werkzeuge ist an jeder Station angebracht, um auch weniger versierten Nutzenden die Möglichkeit zu geben, kleinere Reparaturen durchzuführen.

Foto: Radreparaturstation in Günzenhausen

Mit den neuen Radreparaturstationen sowie der Radwegebeschilderung möchten die NordAllianz und die Gemeinde Eching die Attraktivität des Fahrradfahrens erhöhen und somit einen Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und zur Verbesserung der Luftqualität leisten.

Anfang 2025 wird den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch Arbeitnehmern der Gemeinde Eching zudem ein Bikesharing System zur Verfügung stehen. Das geplante System besteht aus Pedelec-Sharing-Bikes mit Tausch-Akkus, welche an sogenannten „virtuellen Stationen“ verteilt auf die gesamte Nordallianz-Region und auch darüber hinaus ausgeliehen und zurückgegeben werden können.
Um einen Anreiz zum Umstieg auf den ÖPNV zu leisten, sind sich Mobilitätsforschende sicher: gerade auf der sogenannten „letzten Meile“, etwa zwischen der S-Bahn und dem eigenen Arbeitsplatz oder dem Wohngebiet, muss der klassische ÖPNV aus Bus, Bahn und Co. durch Sharing-Angebote, wozu auch das geplante Pedelec-System zählt, ergänzt werden, um eine attraktive Alternative zum PKW zu bieten. Diese Kombination aus ÖPNV und Sharing-Mobilität kann einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende eines jeden Einzelnen leisten.

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2.000 Instagram Follower und noch vieles mehr

Der Instagram-Kanal der Gemeinde Eching hat die Marke von 2.000 Followern überschritten. Seit dem Start im Februar 2024 ist die Zahl der Follower stetig gewachsen. Das gelang völlig kostenneutral allein durch Inhalte, die für die Echinger Bürgerinnen und Bürger relevant sind. Über Instagram finden sich immer mehr Interessierte zusammen, um sich auf diesem Wege über die Gemeinde zu informieren.

15.10.2026
Seismik: Erste Einmessungen finden jetzt in Eching statt

Seit dem 14. Oktober 2026 sind die ersten Fahrzeuge der Vermessungsbüros für die Einmessung der Punkte im Gemeindebereich Eching unterwegs. Nach dem Abschluss der Einmessungen werden die Vibrotrucks nach Eching kommen.

Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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14.10.2026
Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.