21.11.2024

Energiewende gemeinsam voranbringen

München, acht Kommunen aus der Region und die SWM unterzeichnen Kooperationsvereinbarung, um gemeinsam erneuerbare Energien voranzubringen.

Die Klimaerwärmung ist eine globale Herausforderung. Energiewende und Klimaschutz können nicht auf kommunaler Ebene allein gelöst werden, sondern müssen größer gedacht und gemeinsam umgesetzt werden. Mit diesem Leitgedanken wollen die Landeshauptstadt München, die acht Kommunen und zwei kommunale Unternehmen der NordAllianz sowie die Stadtwerke München noch enger zusammenarbeiten. Zusammen soll der Ausbau erneuerbarer Energien verstärkt sowie die Versorgungssicherheit in den Kommunen weiter verbessert werden. Die Kooperationsmöglichkeiten wurden jetzt in einer Absichtserklärung festgehalten.

stehend, v.l.n.r.: Dr. Alexander Greulich, Erster Bürgermeister der Gemeinde Ismaning; Markus Böck, Erster Bürgermeister der Gemeinde Oberschleißheim; Franz Heilmeier, Erster Bürgermeister der Gemeinde Neufahrn; Dr. Dietmar Gruchmann, Erster Bürgermeister der Stadt Garching; Sebastian Thaler, Erster Bürgermeister der Gemeinde Eching;

sitzend, v.l.n.r.: Christoph Böck, Erster Bürgermeister der Stadt Unterschleißheim; Dr. Karin Thelen, SWM Geschäftsführerin Regionale Energiewende; Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München; Josef Niedermair, Erster Bürgermeister der Gemeinde Hallbergmoos; Andreas Kemmelmeyer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Unterföhring

Die NordAllianz ist der Zusammenschluss wirtschaftsstarker Kommunen im Münchner Norden sowie ihrer Kommunalunternehmen. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt und den SWM können sie von deren Erfahrung beim Ausbau der Erneuerbaren profitieren und so Effizienz- und Kostenvorteile für ihre Projekte erreichen. Im Gegenzug können die SWM Synergien heben und gegebenenfalls anteilige Potenziale erneuerbarer Energien im Gebiet der NordAllianz für die Versorgung Münchens nutzen. Möglich sind auch gemeinsame Projekte.
Geprüft wird eine vertiefte Zusammenarbeit bei Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie aus erneuerbaren Quellen. Im Fokus steht hierbei die Geothermie als Basis klimaneutraler regionaler Fernwärme. Betrachtet werden dabei die Bereiche seismische Untersuchungen, Anlagen- und Ersatzteilbeschaffung und -lagerung, der gemeinsame Bau und Betrieb von Geothermieanlagen und unterirdischen Wärmespeichern sowie Dienstleistungen der SWM rund um den Anlagenbetrieb. Untersucht wird zudem, inwieweit eine intensivere Zusammenarbeit bei weiteren erneuerbaren Energien wie PV oder Windkraft sinnvoll ist.

Dr. Karin Thelen, SWM Geschäftsführerin Regionale Energiewende: „Die Energie- und Wärmewende sind feste Bestandteile unserer Unternehmens-DNA. Der Weg hin zu einer CO₂-freien Energieversorgung kann aber nur gelingen, wenn wir über Stadt- und Gemeindegrenzen zusammenarbeiten. Beim Ausbau der Geothermie streben wir starke regionale Partnerschaften an. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen zeigt, dass niemand es allein schaffen muss. Gemeinsam können wir für beide Seiten das Geothermiepotenzial optimal nutzen. Insofern freue ich mich sehr, dass wir im Schulterschluss mit der Landeshauptstadt München und der NordAllianz die Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion intensivieren.“

Bürgermeister Sebastian Thaler fügt hinzu: "Die Geothermie hat in unserer Region ein unerschöpfliches Potenzial. Wir Kommunen müssen hier zusammenarbeiten, um eine nachhaltige Wärmeversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Die Kooperation mit der Landeshauptstadt München und den SWM wird diese Entwicklung im Münchner Norden um Jahre beschleunigen."

Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München;
Sebastian Thaler, Erster Bürgermeister der Gemeinde Eching;


Fotos: Michael Nagy/Presseamt München

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Foto v.l.:
Angelika Barth, Geschäftsleitung Gemeinde Eching;
Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei;
Michael Steigerwald, Erster Bürgermeister Gemeinde Eching