19.12.2025

Wanderbäume als Hotspotpots am Stachus

In Echings Ortsmitte stehen jetzt "Hotspotpots", sogenannte Wanderbäume in mobilen Baumtrögen zur vorübergehenden Begrünung.

In der Echinger Ortsmitte rund um den Stachus sowie in der Unteren Hauptstraße mussten im Februar diesen Jahres 16 rotblühende Kastanienbäume aufgrund eines Pilzbefalls gefällt werden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass zwei weitere Kastanienbäume vor dem Huberwirt von Pilzen befallen sind und leider ebenfalls zur Fällung vorgesehen sind.

Da sich das Umfeld rund um den Huberwirt und den Stachus derzeit in einer Umplanungsphase befindet, werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine dauerhaften Ersatzbepflanzungen an gleicher Stelle vorgenommen.

Um die Ortsmitte dennoch nicht auch im kommenden Sommer ohne Begrünung der Hitze auszusetzen, wurde eine Zwischenbegrünung in Form von mobilen Baumtöpfen – sogenannten „Hotspotpots“ – beschlossen. Die von einer Freisinger Firma entwickelten Baumtröge wurden nun am Stachus und in der Unteren Hauptstraße aufgestellt. Bei Bedarf können die Töpfe dank einer Aufnahmevorrichtung für Gabelstapler relativ einfach versetzt werden.

Diese Maßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung mit bis zu 60 Prozent gefördert.

Die Leiterin des Umweltamtes, Frau Martina Britz, betont: „Um festzustellen, welche Baumarten dem heißen und trockenen Klima der Stadtmitte am besten trotzen, wurden verschiedene besonders klimareseliente Bäume, wie Stadtbirne, Purpur-Erle, Amberbaum, Feuerahorn und Feldahorn, gepflanzt.“ 

Die Tröge fungieren als eine Art „mobile Baumschule“: Die darin befindlichen Bäume sollen spätestens nach drei Jahren an einen festen Standort ausgepflanzt werden, während in den Töpfen neue Bäume nachgesetzt werden. 

Bürgermeister Sebastian Thaler ergänzt: „Die Kastanienbäume am Stachus prägten gerade während der Blüte über Jahrzehnte das Bild der Echinger Ortsmitte. Nach der Fällung sah der Platz sehr trostlos aus. Ich freue mich daher, dass unser Umweltamt und unsere Gärtner bis zur endgültigen Gestaltung des gesamten Bereichs eine ansprechende Zwischenlösung gefunden haben.“

Foto v.l.: Bürgermeister Sebastian Thaler; Bauhofmitarbeiter: Martin Maurus, Bernhard Labermeier, Thomas Dolzer, Martin Lohmeier; Leiterin Umweltamt Martina Britz

Bei dem Befall der Kastanien handelt sich konkret um ein Bakterium (Pseudomonas syringae) welches im Zusammenhang mit einem holzzerstörenden Pilz (Samtfußrübling) den Baum in kürzester Zeit zum Absterben bringt. Es ist ein sogenannter Winterpilz, der sich erst bei kühleren Temperaturen zeigt und lange unbemerkt bleiben kann.

Foto aus Dez 2025: Der Pilzbefall ist an den verbliebenen Kastanien deutlich sichtbar 

Weitere Beiträge

16.10.2026
2.000 Instagram Follower und noch vieles mehr

Der Instagram-Kanal der Gemeinde Eching hat die Marke von 2.000 Followern überschritten. Seit dem Start im Februar 2024 ist die Zahl der Follower stetig gewachsen. Das gelang völlig kostenneutral allein durch Inhalte, die für die Echinger Bürgerinnen und Bürger relevant sind. Über Instagram finden sich immer mehr Interessierte zusammen, um sich auf diesem Wege über die Gemeinde zu informieren.

15.10.2026
Seismik: Erste Einmessungen finden jetzt in Eching statt

Seit dem 14. Oktober 2026 sind die ersten Fahrzeuge der Vermessungsbüros für die Einmessung der Punkte im Gemeindebereich Eching unterwegs. Nach dem Abschluss der Einmessungen werden die Vibrotrucks nach Eching kommen.

Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
Mehr erfahren

14.10.2026
Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.