17.06.2026

Vernissage und Ausstellung Mona Tenorth

Am 12. Juni lud das Echinger Kulturforum zur feierlichen Vernissage in die Rathaus Galerien ein. Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung steht die dreidimensionale Papierkunst der Echinger Künstlerin Mona Tenorth, die mit ihren Arbeiten eindrucksvoll die gestalterischen Möglichkeiten dieses Materials aufzeigt. Die Eröffnung nahm Echings Dritter Bürgermeister, Marco Stuckenberger, vor. Im Anschluss stellte die Leiterin des Kulturforums, Frau Dr. Sybille Schmidtchen, die Künstlerin und ihr Schaffen näher vor.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Juli während der Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich von den Werken Mona Tenorths inspirieren zu lassen.


Mit einer faszinierenden Dimension der Kunst im Echinger Rathaus, bei der Papier nicht mehr nur als flacher Untergrund für Farbe dient, sondern quasi selbst zum Hauptdarsteller wird, liegen wir in Eching im Trend zeitgenössischer skulpturaler Papierkunst. Zu sehen sind nicht Bilder auf Papier, sondern „Bilder aus Papier“, eine dreidimensionale Papierkunst, der sich seit Mai 2021 explizit das HAUS DES PAPIERS in Berlin als weltweit erstes Museum widmet. 

Bild v.l.: Marco Stuckenberger (Dritter Bürgermeister Gemeinde Eching), Künsterin Mona Tenorth, Dr. Sybille Schmidtchen (Leiterin Kulturforum Eching)


Monas Tenorths Papierkunst unterscheidet sich von der traditionellen japanischen Kunst des Papierfaltens – dem Origami, durch größere gestalterische Freiheitsgrade, zum Beispiel der Möglichkeit des Schneidens und Klebens. 

Schon in ihrer Kindheit hat Mona Tenorth immer schon gezeichnet, gemalt, fotografiert und plastisch an Stein und Ton gearbeitet hat. 1980 in Magdeburg geboren, sieht sie sich in der Retrospektive bezüglich ihrer Berufswahl latent beeinflusst von der funktionalen Architektur der gängigen Plattenbauten in der DDR. Sie begann ein Bauingenieur-Studium, zog nach dem Studium 2003 nach Augsburg, dann 2011 der Liebe wegen nach München und lebt seit 2017 mit ihrer Familie in Eching.


Als sie 2022 nach einer kräftezehrenden Zeit der Doppelbelastung als Verantwortliche für Großprojekte im Projektmanagement bei internationalen Bauprojekten und Mutter von Zwillingen entschied, komplett aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, begann sie, verschiedene neue Techniken auszuprobieren und entdeckte für sich das Papier als neuen Werkstoff.

Sie hat schon mehrmals auf der Art MUC in München und auf Künstlermärkten ausgestellt. Durch den intensiven Besucherkontakt konnte sie in den letzten Jahren zahlreiche individuelle Kundenwünsche bezüglich spezifischer Kreationen erfüllen.

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Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.