19.05.2025

Vernissage Monika Schmeizl in der Rathaus Galerie

Am 09. Mai fand die Vernissage der Künstlerin Monika Schmeizl im Foyer des Echinger Rathauses statt. Die Ausstellung kann noch bis zum 23. Juni zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Bürgermeister Sebastian Thaler zeigte sich erfreut über die vom Kultur Verein Eching nun seit 2 Jahren im regelmäßigen Turnus organisierte künstlerische Ausstattung des Rathausfoyers.

Die 1. Vorsitzende des KulturForum Eching e.V., Frau Dr. Sybille Schmidtchen, eröffnete zusammen mit dem Bürgermeister die außerordentlich gut besuchte Vernissage und stellte die Künstlerin vor.

Um den Gästen einen tieferen Einblick in ihre Kunst zu ermöglichen, erläuterte die Künstlerin persönlich ihre Werke und gab Einblicke in die emotionalen Hintergründe und Entstehungsgeschichten einiger Bilder.

Im Jahr 1954 in Hessen geboren, entwickelte Monika Schmeizl schon im frühen Alter große Freude an kreativer Gestaltung und so wurden schon früh aus alltäglichen Gebrauchsmaterialien und auch Abfällen erste kleine Kunstwerke. Im Alter von sechs Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Garching, wo sie nach dem frühen Tod der Mutter als 14-Jährige neben Schule und Ausbildung zur Bürokauffrau Haushaltspflichten für ihren Vater und kleinen Bruder übernehmen musste. In der Zeit wurden Malen und das Modellieren mit Salzteig zum seelischen Ausgleich.

Ihre Emotionen verarbeitete sie damals wie heute in intensiv farbigen Bildern. Durch die frühe Gründung einer eigenen Familie traten die künstlerischen Neigungen abermals in den Hintergrund. Erst nach der Scheidung und dem Umzug mit den Kindern nach Eching wurde durch die haptischen Erfahrungen mit Ton in einem Töpferkurs bei Gabi Obermeier die Leidenschaft zum Gestalten wieder neu entfacht. Es folgten zahlreiche Kurse sowohl im Rakubrennen und kurze Zeit später auch im Aquarellmalen. Zur Perfektionierung beider Techniken reiste sie nach Holland und in die Toskana, sie beschreibt sich rückblickend als süchtig nach gestalterischer Weiterentwicklung. Ihre Töpferkreaturen entstanden vermehrt aus einer Verbindung von Ton und Holz bzw. Wurzeln aus dem Wald, in den letzten Monaten zu sehen im NIKI-Optik-Schaufenster.

Bald entdeckte sie, dass das Zarte der Aquarelltechnik sie nicht befriedigte, sie träumte von großflächigen und leuchtend farbigen Bildern. Ihre Emotionen in großen, sehr farbenfrohen Acrylbildern auszuleben - abstrakt und sehr individuell – mit Händen, Füßen und wenn nötig unter Körpereinsatz - wurde zu einer wahren Obsession. Wenn Farbe und Pinsel nicht ausreichten, um ihre augenblickliche Gefühlswelt zum Ausdruck zu bringen, griff sie zu zusätzlichen Materialien wie Spachtelmasse und Pappmaschee, Styropor, Fimo, Netzen oder sogar Beton, um dem Bild ihre Botschaft aufzudrücken.

Aus heutiger Perspektive stellt sie fest, dass das Ausleben in großen, bunten Acrylbildern sie trotz einiger Schicksalsschläge zu einem zufriedenen Menschen gemacht hat. Auf ihrer Webseite schreibt sie: „Ich mag Menschen, deren Schicksale und Emotionen, die ständige Suche nach Harmonie und Erfüllung, das Auf und Ab des Lebens, das sind meine Skulpturen und Bilder.“ Hier bewahrheitet sich das Zitat des Malers Josef Albers: „Kunst ist kein Objekt – Kunst ist Erfahrung“.

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.