18.09.2026

Siegerehrung für das Stadtradeln

Wie schon in den Vorjahren haben sich die Radlerinnen und Radler bei der Aktion „Stadtradeln“ richtig ins Zeug gelegt. 111 Echinger sammelten im dreiwöchigen Aktionszeitraum stolze 28.037 Kilometer bei insgesamt 2311 Fahrten. Damit wurden über 5 Tonnen CO2 eingespart.

Beim Stadtradeln können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Teams zusammenfinden oder im offenen Team mitradeln. Sie alle eint das Ziel: Innerhalb der drei Wochen möglichst viele Kilometer umweltfreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei auf das Auto zu verzichten.

Die meisten Kilometer als Team, nämlich 10.580, sammelte die Imma-Mack-Realschule, die in der Unterkategorie „Schulradeln“ schon im Juli von Bürgermeister Michael Steigerwald und dem Mobilitätsbeauftragten der Gemeinde, David Rehbach, geehrt wurde. Lässt man die Realschule außen vor, landet das Team des Rathauses mit 4.896 Kilometern auf Platz eins, gefolgt vom offenen Team Eching (4.785 Kilometer) und dem ADFC (4.085 Kilometern).

Bei den Einzelpersonen schaffte es ein „Guter Bekannter“ auf Platz 1: Georg Metz hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach die meisten Kilometer erradelt, und auch diesmal sammelte der langjährige Gemeindemitarbeiter (Referent des Bürgermeisters) am Ende beeindruckende 1.467 Kilometer. Platz 2 ging an Martin Fuhr, der die Zeit des Stadtradelns für eine Tour von Basel nach Lissabon nutzte und dabei auf 1.405 Kilometer kam. Ebenfalls auf das Treppchen schaffte es Lena Herrmann, die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Eching, die mit 997 Kilometern nur knapp an der Vierstelligkeit vorbeischrammte.

Auf dem Bild von links nach rechts: David Rehbach (Mobilitätsbeauftragter der Gemeinde Eching), Lena Herrmann (Platz 3), Georg Metz (Platz 1), Martin Fuhr (Platz 2), Bürgermeister Michael Steigerwald

Die drei fleißigsten Radler wurden nun im Rathaus mit einer Urkunde geehrt. Dabei zollte Bürgermeister Michael Steigerwald allen dreien seinen Respekt für die starke Leistung: „Beim Stadtradeln geht es nicht darum, wer der schnellste ist – sondern darum, umweltfreundliche Fortbewegung in seinen Alltag einzubauen. Ich freue mich, dass es in der Gemeinde Eching so viele begeisterte Radlerinnen und Radler gibt, die jedes Jahr wieder mitmachen.“

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.