30.01.2026

Saatkrähenvergrämung in Eching ab 01. Februar

Die Gemeinde Eching veranlasst ab dem 01. Februar im zweiten Jahr in Folge die Saatkrähenvergrämung durch Greifvögel. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Eching erstmals mithilfe von Greifvögeln die Saatkrähenvergrämung vorgenommen. Diese Maßnahme war nach vielen anderen Versuchen in den Vorjahren außerordentlich erfolgreich und die Vögel suchten sich andere Brutplätze außerhalb der Wohngebiete Echings. Viele Bürgerinnen und Bürger dankten der Gemeinde für diese erfolgreiche Aktion.

Tatsächlich ist die Anwesenheit der streng geschützten Saatkrähen für die Anwohner und Gewerbetreibenden oft ein Ärgernis, denn die stetig wachsende Krähenpopulation stellt neben der starken Lärmbelästigung zunehmend auch ein hygienisches Problem dar. Ein Aufenthalt in Parks und Biergärten insbesondere in den Gebieten der Hubergasse und in Teilen der Unteren Hauptstraße, war vor der ersten Vergrämungsaktion vor einem Jahr, kaum möglich. 

Um diese Erfolge auch weiterhin zu festigen, führt die Gemeinde Eching im Zeitraum vom 01.02.2026 bis 15.04.2026 eine erneute Saatkrähen- vergrämung durch. 
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Maßnahme ist der Einsatz von Greifvögeln, die täglich mehrere Stunden zum Einsatz kommen. Die durch die Greifvögel irritierten Saatkrähen unterbrechen ihren Nestbau und verlassen den Ortsbereich, d.h. sie siedeln in Außenbereiche um, um dort neue Nester zu bauen. 

Foto: Falcons World - Leo Mandlsperger

Die Gemeinde Eching steht im Kontakt mit den Nachbargemeinden und informiert diese proaktiv über diese Aktion, um dort ggfs. ebenfalls geeignete Maßnahmen zu ergreifen. 

Erneut hat die Gemeinde Eching die fachkundigen Experten von Falcons World beauftragt. Dieses Unternehmen verfügt über die nötige Sachkunde und jahrzehntelange Erfahrung in der Vergrämung von Problemvögeln und hat uns bereits im letzten Jahr überzeugt. 

Neben dem Inhaber von Falcons World, Herr Leo Mandelsperger, wird auch die Falknerin Frau Lisa Kustura, hauptberuflich tätig als Erzieherin im Echinger Gemeindekindergarten Sternschnuppe, mit ihrem Wüstenbussard Enzo besonders an den Wochenenden im Einsatz sein. 

Foto: Lisa Kustura mit Wüstenbussard Enzo


Bürgermeister Sebastian Thaler resümiert: „Mit dem Ergebnis der Saatkrähenvergrämung waren wir im letzten Jahr sehr zufrieden. Mit der erneuten Aktion möchten wir eine langfristige Wirkung erzielen und die Saatkrähen dauerhaft aus unseren Wohn- und Geschäftsbereichen vertreiben, ohne sie zu bejagen. Die Falkner achten darauf, dass ihre Wüstenbussarde die Saatkrähen nicht verletzen, sondern nur vertreiben. Viele Echinger Bürgerinnen und Bürger sind dankbar für diese Maßnahmen und bestärken uns in diesem Vorhaben“.

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04.08.2026
Klimapartnerschaft: Urubamba zu Besuch in Eching

Vom 19. bis 26. Juli war eine Delegation aus Politik und Verwaltung unserer peruanischen Partnerkommune Urubamba in Eching zu Gast. Die Klimapartnerschaft ergänzt die langjährige Verbindung zwischen beiden Kommunen um einen fachlichen Austausch zu den Folgen des Klimawandels. Im Mittelpunkt stehen die Themen Wasserknappheit, 
Landwirtschaft und Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Umweltbildung. 

Während der Besuchswoche informierten sich die Gäste über verschiedene Ansätze aus Eching und der Region. Auf Gut Neuhof fand ein Wissensaustausch zu Landwirtschaft, Boden- und Wassermanagement, klimaresilienten Pflanzen, Kartoffelanbau und regionaler Wertschöpfung statt. Weitere Stationen waren unter anderem die Kläranlage Grüneck, der Abfallentsorgungsbetrieb Steiger, der Heideflächenverein und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. 

04.08.2026
30-jähriges Jubiläum Kindergarten Sonnenblume

Jubiläumssommerfest 2026 - 30 Jahre Gemeindekindergarten Sonnenblume. Bei sommerlichen Temperaturen feierte der Gemeindekindergarten Sonnenblume in Günzenhausen sein 30-jähriges Bestehen. 
Nach dem festlichen Einzug der Kindergartenkinder begleitet von den Kohlstattmusikanten begrüßte zur Eröffnung die Leiterin Frau Taranczewski-Wutz den Ersten Bürgermeister Herrn Michael Steigerwald, der seine Glückwünsche zu diesem besonderen Jubiläum überbrachte. 

Die Kindergartenkinder führten nach dem Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ ein Theaterstück auf, passend zu den Gruppennamen der zwei Kindergartengruppen: Raupen und Schmetterlinge. Auch die Vorschulkinder hatten zu einem Kinder Rap-Lied „Glücklich sein“ einen besonderen Auftritt mit selbstgestalteten T-Shirts.

Anschließend konnte das reichhaltige Buffet, hauptsächlich gestellt von den Kindergarteneltern und ergänzt von Spenden der örtlichen Gastronomie, genossen werden. Für die musikalische Begleitung sorgten die Kohlstattmusikanten.

Eis und Eiskaffee waren an diesem Tag eine willkommene Abkühlung. Mit tatkräftiger Unterstützung des Elternbeirates und des Fördervereins war ein buntes Programm für die Kinder geboten.
An der Fotobox entstanden Erinnerungsbilder, bei der Tombola gab es tolle Preise zu gewinnen. Ob Schatzsuche im Sand, Kinderschminken, Tattoos oder Armbandfädeln in den kühlen Räumen des Kindergartens: Für jeden war etwas geboten. 

03.08.2026
Schulwegwettbewerb 2026

Auch in diesem Jahr beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Eching am Schulwegwettbewerb 2026 – einer Aktion zur Förderung nachhaltiger und sicherer Schulwege. Insgesamt nahmen rund 580 Kinder aus zwei Echinger Schulen teil und sammelten fleißig Punkte für jeden zurückgelegten klimafreundlichen Schulweg.

Mitgemacht haben die Grund- und Mittelschule Eching an der Danziger Straße mit 18 Klassen sowie die Grundschule Eching an der Nelkenstraße mit 8 Klassen. Rund 400 Schülerinnen und Schüler der Danziger Straße und etwa 180 Kinder der Nelkenstraße beteiligten sich aktiv an der Aktion – ein starkes Zeichen für umweltbewusstes Verhalten im Alltag.

Ziel des Schulwegwettbewerbs ist es, Kinder spielerisch für eine umweltfreundliche und gesunde Mobilität zu sensibilisieren – sei es zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit dem Bus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Rückgang von sogenannten „Elterntaxis“, um Verkehrschaos und gefährliche Situationen vor den Schulen zu vermeiden und die Eigenständigkeit der Kinder zu fördern.