Die Gemeinde Eching veranlasst ab dem 01. Februar im zweiten Jahr in Folge die Saatkrähenvergrämung durch Greifvögel. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Eching erstmals mithilfe von Greifvögeln die Saatkrähenvergrämung vorgenommen. Diese Maßnahme war nach vielen anderen Versuchen in den Vorjahren außerordentlich erfolgreich und die Vögel suchten sich andere Brutplätze außerhalb der Wohngebiete Echings. Viele Bürgerinnen und Bürger dankten der Gemeinde für diese erfolgreiche Aktion.

Tatsächlich ist die Anwesenheit der streng geschützten Saatkrähen für die Anwohner und Gewerbetreibenden oft ein Ärgernis, denn die stetig wachsende Krähenpopulation stellt neben der starken Lärmbelästigung zunehmend auch ein hygienisches Problem dar. Ein Aufenthalt in Parks und Biergärten insbesondere in den Gebieten der Hubergasse und in Teilen der Unteren Hauptstraße, war vor der ersten Vergrämungsaktion vor einem Jahr, kaum möglich.
Um diese Erfolge auch weiterhin zu festigen, führt die Gemeinde Eching im Zeitraum vom 01.02.2026 bis 15.04.2026 eine erneute Saatkrähen- vergrämung durch.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Maßnahme ist der Einsatz von Greifvögeln, die täglich mehrere Stunden zum Einsatz kommen. Die durch die Greifvögel irritierten Saatkrähen unterbrechen ihren Nestbau und verlassen den Ortsbereich, d.h. sie siedeln in Außenbereiche um, um dort neue Nester zu bauen.
Foto: Falcons World - Leo Mandlsperger

Die Gemeinde Eching steht im Kontakt mit den Nachbargemeinden und informiert diese proaktiv über diese Aktion, um dort ggfs. ebenfalls geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Erneut hat die Gemeinde Eching die fachkundigen Experten von Falcons World beauftragt. Dieses Unternehmen verfügt über die nötige Sachkunde und jahrzehntelange Erfahrung in der Vergrämung von Problemvögeln und hat uns bereits im letzten Jahr überzeugt.
Neben dem Inhaber von Falcons World, Herr Leo Mandelsperger, wird auch die Falknerin Frau Lisa Kustura, hauptberuflich tätig als Erzieherin im Echinger Gemeindekindergarten Sternschnuppe, mit ihrem Wüstenbussard Enzo besonders an den Wochenenden im Einsatz sein.
Foto: Lisa Kustura mit Wüstenbussard Enzo
Bürgermeister Sebastian Thaler resümiert: „Mit dem Ergebnis der Saatkrähenvergrämung waren wir im letzten Jahr sehr zufrieden. Mit der erneuten Aktion möchten wir eine langfristige Wirkung erzielen und die Saatkrähen dauerhaft aus unseren Wohn- und Geschäftsbereichen vertreiben, ohne sie zu bejagen. Die Falkner achten darauf, dass ihre Wüstenbussarde die Saatkrähen nicht verletzen, sondern nur vertreiben. Viele Echinger Bürgerinnen und Bürger sind dankbar für diese Maßnahmen und bestärken uns in diesem Vorhaben“.