30.01.2026

Kommunale Wärme- planung abgeschlossen

Die Kommunen Neufahrn b. Freising und Eching haben die kommunale Wärmeplanung erfolgreich abgeschlossen. Damit liegt eine gemeinsame, langfristige Strategie für eine klimafreundliche, wirtschaftliche und zukunftssichere Wärmeversorgung in beiden Gemeinden vor.

Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung werden im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am Dienstag, den 3. Februar, um 18:30 Uhr im Bürgerhaus Eching vorgestellt (mehr Infos dazu hier) . Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die zentralen Erkenntnisse, geplanten Maßnahmen und mögliche Auswirkungen für private Haushalte und Unternehmen zu informieren.

Einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur zukünftigen Wärmeversorgung konnten die beiden Kommunen über den gemeinsamen Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching (ZV) mit dem Erhalt eines Förderbescheids aus dem Programm „Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW)” mit einem Volumen von bis zu 2 Mio. € erreichen. Die Förderung unterstützt im Modul 1 die nächsten Schritte zur Transformation des bestehenden Fernwärmenetzes beider Kommunen und die geologische Vorerkundung für die Tiefen-Geothermie. Konkret wird der ZV einen Transformationsplan erstellen und ein 3D-Bild des Untergrunds im Gebiet Neufahrn/Eching auf Basis seismischer Messungen erzeugen lassen. Grundlage für diese geologischen Untersuchungen ist die Aufsuchungserlaubnis für die Erkundung von Tiefen-Geothermie, die der Zweckverband bereits im August 2023 erfolgreich beantragt hat. Das Gebiet der Aufsuchungserlaubnis umfasst eine Fläche von ca. 58 km², und liegt in den Gemeindebereichen der Verbandskommunen Neufahrn und Eching.

Die Bürgermeister Sebastian Thaler (Eching) und Franz Heilmeier (Neufahrn) betonen: „Unser gemeinsames Ziel ist es, das Fernwärmenetz in Neufahrn und Eching weiter auszubauen und künftig zusätzlich zur Altholzverbrennung das Potential der Tiefen-Geothermie zu nutzen für eine nachhaltige Wärmeversorgung in unseren Gemeinden.“

Der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching sowie die beiden Kommunen werden die Öffentlichkeit auch künftig über die weiteren Schritte informieren.

Besichtigung der Geothermie-Baustelle Kirchweidach im Jahr 2023

von links: 1. Bgm. Franz Heilmeier (Neufahrn), Frank Bandle (Klima- und Energiereferent Neufahrn), 1. Bgm. Robert Mosser (Gemeinde Kirchweidach), 1. Bgm. Sebastian Thaler und 2. Bgm. Axel Reiß (Eching) 

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Seit dem 14. Oktober 2026 sind die ersten Fahrzeuge der Vermessungsbüros für die Einmessung der Punkte im Gemeindebereich Eching unterwegs. Nach dem Abschluss der Einmessungen werden die Vibrotrucks nach Eching kommen.

Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.