19.11.2024

Neuer Obstgarten in Dietersheim

Dietersheimer Kindergartengruppe pflanzt einen Baum im neuen Obstgarten an der Kreuzwegkapelle

Bei einem spannenden Ausflug in die Isarauen bis hin zur neuen Kreuzwegkapelle durften die Kinder des Dietersheimer Kindergartens nicht nur einen Baum pflanzen, sondern auch viel über die Bedeutung von Bäumen und deren Nachhaltigkeit lernen.

Bereits 50 Bäume haben die Bauhofmitarbeiter in der neuen Obstgartenanlage gepflanzt, ein weiterer Baum wurde im Beisein der Kinder eingesetzt. Herr Thomas Dolzer erklärte kindgerecht worauf es ankommt, wenn ein Baum gepflanzt wird und seine Bauhofkollegen setzten jeden einzelnen Schritt anschaulich und verständlich für die Kinder um.

Die Kinder erfuhren auch, dass jeder einzelne Baum nicht nur Stabilität durch die Holzpflöcke bekommt, sondern auch einen aufwändigen eigenen Schutzzaun erhält, um ihn vor dem Wild, insbesondere den in den Isarauen lebenden Hirschen, zu schützen.

Mit großer Begeisterung und voller Eifer pflanzten die Kinder den 52. Baum mit Hilfe der Bauhofmitarbeiter selbst. Sie erfuhren, dass diese Obstwiese in einigen Jahren Früchte tragen wird, die dann von allen interessierten Bürgern geerntet werden dürfen. Die Kinder lernten nicht nur, wie Lebensmittel entstehen, sondern auch, wie nachhaltig ein Obstgarten ist und welchen Beitrag er zur Umwelt leisten kann.

„Es war ein wunderbares Erlebnis, die Kinder so engagiert und interessiert zu sehen. Sie haben nicht nur einen Baum gepflanzt, sondern auch wertvolle Informationen über Natur und Nachhaltigkeit erfahren. Ich finde es wichtig, dass wir unseren Kindern die Natur erlebbar machen und sie aktiv in diese mit einbeziehen“, betonte Bürgermeister Sebastian Thaler, der diesen spannenden Ausflug initiiert und auch begleitet hat.

„Vielen Dank an die Bauhofmitarbeiter für ihre Unterstützung und an die Erzieherinnen und Eltern, die es ermöglichten, diesen spannenden Ausflug so kurzfristig in den Kindergartenalltag zu integrieren“, so Thaler.

Von den insgesamt 52 Bäumen entfallen 80 % auf Apfelbäume und jeweils 10 % auf Birn- und Zwetschgenbäume, sodass ein vielfältiges und reichhaltiges Obstangebot entstehen wird.

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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.