24.03.2026

Neuer Feldgeschworener Martin Wildgruber

In einer kurzen feierlichen Zeremonie wurde Martin Wildgruber als vierter Feldgeschworener der Gemeinde Eching vereidigt. Damit setzt die Gemeinde ein starkes Zeichen für das Feldgeschworenenwesen in Bayern und die historisch verwurzelte Verwaltungsunterstützung. Diese zeigt sich in der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen und Flurstücken sowie des Setzens, Umsetzens bzw. Entfernens von Grenzsteinen und Vermessungspunkten.

Die Feldgeschworenen üben das älteste kommunale Ehrenamt Bayerns aus und sichern die Grundlagen bürgernaher Verwaltung. Sie sind gewissenhaft, unparteiisch, verschwiegen und Ihr Eid gilt ein Leben lang. 
Mit dem Wachen über Grenzlinien arbeiten sie eng mit den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) zusammen.


Bürgermeister Sebastian Thaler hat jetzt neben den drei vorhandenen Feldgeschworenen Willi Kramer, Christian Lang und Alfred Maier den neuen Feldgeschworenen Martin Wildgruber bestellt und ihm als vierten im Bunde am 19. März 2026 den Eid abgenommen.
Alfred Maier (Foto oben 4. v. links) wurde bereits 1997 vereidigt und ist heute der dienstälteste Feldgeschworene von Eching.

Die fachliche Aufsicht über die Feldgeschworenen hat das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV), welches bei der Vereidigung mit dem stellvertretenden Amtsleiter Marco Kretzschmar sowie Frank Gamböck (Leiter Vermessungsgruppe) und Korbinian Frank (Außendienstmitarbeiter), anwesend war.

Foto v.l.: Bürgermeister Sebastian Thaler mit den Feldgeschworenen Martin Wildgruber, Alfred Maier und Christian Lang (nicht im Bild Willi Kramer)


Herr Thaler würdigt die Wichtigkeit dieses Ehrenamtes: „Mit der Vereidigung des vierten Feldgeschworenen setzen wir ein starkes Zeichen in Eching und in Bayern: Unsere Gemeinschaft bewahrt Tradition und Verantwortung zugleich. Die Feldgeschworenen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Grenzpunkte, zur Transparenz von Vermessungsverfahren und zur Vermittlung zwischen Eigentümern, Verwaltung und dem ADBV. Sie stehen für Integrität, Verlässlichkeit und den respektvollen Umgang miteinander“. 

Foto v.l.: Frank Gamböck (Leiter Vermessungsgruppe ADBV), Bürgermeister Sebastian Thaler, Martin Wildgruber (neuer Feldgeschworener), Alfred Maier (Feldgeschworener), Korbinian Frank (Außendienst ADBV), Erwin Jakob, (stv. Leitung Liegenschaften Gemeinde Eching), Marco Kretzschmar (stv. Amtsleiter ADBV) und Christian Lang (Feldgeschworener).

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Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.