30.09.2026

Moorbodenausstellung Licht ins Moor im Rathaus ab 26.10.

Moore sind einzigartige Lebensräume und zugleich wichtige natürliche Klimaschützer. Welche Bedeutung Moorböden für den Naturhaushalt, die Artenvielfalt und den Klimaschutz haben, zeigt die Ausstellung „Licht ins Moor“, die vom 26. Oktober bis 13. November 2026 im Rathaus Eching zu sehen ist. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Entstehung und die besonderen Eigenschaften von Moorböden und macht deutlich, welche vielfältigen Funktionen Moore erfüllen. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, speichern Wasser und binden große Mengen Kohlenstoff. Werden Moorböden entwässert, wird dieser gebundene Kohlenstoff teilweise als Treibhausgas freigesetzt. Der Erhalt und die Wiederherstellung von Mooren sind deshalb wichtige Zukunftsaufgaben für den Klima- und Naturschutz.

Auch der Freistaat Bayern hat dem Moorschutz eine zentrale Bedeutung beigemessen. Mit dem „Masterplan Moore in Bayern“ verfolgt Bayern das Ziel, Moore als wertvolle Ökosysteme und natürliche Kohlenstoffspeicher zu erhalten und wiederherzustellen. Bis zum Jahr 2040 sollen insgesamt 55.000 Hektar Moorböden saniert und wieder vernässt werden.
Für Eching ist das Thema dabei nicht nur von überregionaler Bedeutung, sondern liegt unmittelbar vor der eigenen Haustür: Die Gemeinde liegt am Rand des Freisinger Mooses und ist Teil des Landschaftsraums „Freisinger Moos und Echinger Gfild“, in dem bis heute wertvolle Niedermoorflächen und moortypische Lebensräume erhalten sind. Das Freisinger Moos zählt zu den bedeutenden noch erhaltenen Niedermoorgebieten Bayerns. 

Damit hat auch die Gemeinde Eching eine besondere Verantwortung, die verbliebenen wertvollen Landschaftsbereiche zu erhalten und ihre Bedeutung für Natur, Wasserhaushalt und Klimaschutz sichtbar zu machen. Die Ausstellung möchte hierzu einen Beitrag leisten und den Blick auf einen Lebensraum lenken, der vielen Menschen zwar vertraut, in seiner ökologischen Bedeutung aber oft noch wenig bekannt ist.
Die Ausstellung ist aus der Zusammenarbeit des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürstenfeldbruck mit dem Verein Dachauer Moos und den Moorfachkräften der Landkreise München, Dachau und Fürstenfeldbruck entstanden.


Auftaktveranstaltung am 26. Oktober

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 26. Oktober 2026 um 18:00 Uhr im Rathaus Eching. 
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung erhalten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Ausstellung kennenzulernen und sich näher mit der Bedeutung und den Herausforderungen des Moorschutzes auseinanderzusetzen.

„Mit der Ausstellung möchten wir den Blick auf einen Lebensraum lenken, der für den Klimaschutz und die Artenvielfalt von großer Bedeutung ist. Gleichzeitig wollen wir zeigen, wie faszinierend und schützenswert Moore sind“, so Bürgermeister Michael Steigerwald.


Ausstellung „Licht ins Moor“

Zeitraum: 26. Oktober bis 13. November 2026 

Ort: Rathaus Eching

Auftaktveranstaltung: Montag, 26. Oktober 2026, 18 Uhr, Rathaus Foyer

Öffnungszeiten: während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses

Eintritt frei

Die Gemeinde Eching lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Moorinteressierten, Eigentümer, Verwalter und Bewirtschafter von Moorböden sowie alle Mandatsträger und Mitarbeitenden der öffentlichen Verwaltung herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen und mehr über die faszinierende Welt der Moore und ihre Bedeutung für unsere Zukunft zu erfahren.

Weitere Beiträge

30.09.2026
Gemeinsam zur Wärmepumpe - Bündelungsaktion

Bürgerinnen und Bürger aus der NordAllianz Region und aus Kommunen im Landkreis Freising können sich an einer regionalen Wärmepumpen-Bündelaktion beteiligen. Ziel der Initiative ist es, Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer beim Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu unterstützen und durch die Bündelung der Nachfrage attraktive Konditionen zu ermöglichen.
 
Das Prinzip ist einfach: Je mehr Haushalte ihr Interesse anmelden, desto bessere Voraussetzungen entstehen für die gemeinsame Beschaffung und Umsetzung.

Bürgerinnen und Bürger können zunächst unverbindlich ihr Interesse bekunden. Die Aktion richtet sich insbesondere an Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern. 
Auch Interessierte aus der Region außerhalb der unmittelbar beteiligten Kommunen können teilnehmen.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Aktion zeigt, welchen Mehrwert interkommunale Zusammenarbeit beim Klimaschutz schaffen kann: Bürgerinnen und Bürgern soll der Weg von der ersten Information über die Beratung bis hin zur möglichen Umsetzung erleichtert werden.
Organisatorisch begleitet wird die Bündelaktion durch ShiftUp als unabhängigen und herstellerneutralen Partner im Rahmen eines EU-geförderten Vorhabens.

Wärmepumpen spielen für die zukünftige Wärmeversorgung eine wichtige Rolle. Sie nutzen Umweltwärme und können insbesondere bei einer sorgfältigen Planung eine effiziente Alternative zu fossilen Heizsystemen darstellen. Gerade für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ist die Entscheidung für ein neues Heizsystem jedoch mit vielen technischen und finanziellen Fragen verbunden. Hier setzt die Bündelaktion an: Sie soll Orientierung geben, den Planungsprozess vereinfachen und durch die gemeinsame Nachfrage wirtschaftliche Vorteile schaffen.

Unverbindlich bis 30. November Interesse anmelden

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihr Interesse bis zum 30. November unverbindlich anmelden. Erst anschließend beginnt das weitere Bewerbungs- und Umsetzungsverfahren. Die Anmeldung verpflichtet somit noch nicht zum Kauf oder Einbau einer Wärmepumpe.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Interessensbekundung gibt es unter https://nordallianz.de/waermezukunft/

Begleitet wird die Aktion von Informationsveranstaltungen:

7. Oktober, 18 Uhr: Online-Informationsabend
Teilnahme über diesen Link

05. November, 18:00 Uhr, Oberschleißheim, Bürgerhaus: 

Wärmepumpen allgemein erklärt, alle Infos zur Veranstaltung unter: https://nordallianz.de/waermezukunft/

25.09.2026
Seismische Messungen in Eching ab Oktober

Ab Oktober 2026 finden auch in Eching seismische Messungen statt. Sie sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Für den Raum Neufahrn und Eching hat der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching einen zusätzlichen Messbereich beauftragt. Das geschieht im Verbund M-Plus. Die Ergebnisse sind die Grundlage für den Transformationsplan, mit dem das Wärmenetz Neufahrn/Eching klimafreundlich ausgebaut werden soll. Gefördert wird das Vorhaben durch die „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze“.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

•    Ab Anfang Oktober: Vorbereitungen, vor allem das Einmessen der Messpunkte
•    Frühestens ab Mitte Oktober: Messungen mit sogenannten Vibrotrucks. 
•    Mitte bis Ende November: geplanter Abschluss der Messungen, danach werden die Messgeräte eingesammelt

So laufen die Messungen ab:

Die Vibrotrucks erzeugen an festgelegten Punkten einmalig kontrollierte Schwingungen. Ausgelegte Messgeräte (Geophone) zeichnen sie auf. Die Fahrzeuge tragen die Logos der Firma DMT und von GIGA-M. Sie werden von Sicherheitsfahrzeugen und Personal begleitet.

Weiterführende Informationen und Kontakt:

www.giga-m.de
www.giga-m.de/seismik
www.seismik-m-plus.de
www.zv-neufahrn-eching.de/seismik
 
Fragen beantwortet das Projektteam unter kontakt@giga-m.de

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung der Gemeinde Eching:
Pressemitteilung
 

Die Gemeinde Eching bittet um Verständnis für mögliche vorübergehende Beeinträchtigungen. Die Messungen sind ein wichtiger Schritt hin zu einer regionalen, klimafreundlichen Wärmeversorgung.

25.09.2026
Gisela Filß stellt im Rathaus Foyer aus

Midissage im Rathaus: Gisela Filß zeigt 30 Jahre Malerei - Rund 50 Gäste kamen am 18. September ins Foyer des Echinger Rathauses. Das Echinger Kulturforum hatte zur Midissage der Dietersheimer Künstlerin Gisela Filß eingeladen. Ihre Ausstellung läuft noch bis zum 31. Oktober 2026 und kann während der Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos besucht werden.

Der Begriff „Midissage“ ist wenig bekannt. Die Vernissage eröffnet eine Ausstellung, die Finissage beendet sie. Die Midissage feiert die Halbzeit.

Dr. Sybille Schmidtchen stellte als Leiterin des Kulturforums den Gästen die Künstlerin, ihren Werdegang und ihre Arbeiten vor. Danach erklärte Gisela Filß selbst, was an ihren Werken besonders ist und wie sie entstanden sind. Der Abend, der Rahmen und die Künstlerin mit ihren Werken kamen beim Publikum sehr gut an.