27.08.2024

Klima-Zeitreise am Echinger Bürgerplatz

Am Echinger Bürgerplatz vor der Kirchenmauer der alten St. Andreas-Kirche ist seit einigen Tagen ein knapp 30 Meter langes Banner zu sehen, das die Klimakrise anhand eines Zeitstrahls Jahr für Jahr seit 1850 beschreibt und bis 2100 in die Zukunft blicken lässt.

Der von der Teachers for Future-Initiative entwickelte Zeitstrahl enthält wissenschaftliche und politische Informationen zur Klimakrise und erläutert die Meilensteine der Klimaforschung. Anhand der sogenannten warming stripes, die der britische Klimawissenschaftler Ed Hawkins entwickelt hat, wird die fortschreitende Erderhitzung mittels einer Farbskala verständlich und anschaulich dargestellt. Damit wird sofort sichtbar, wie die durchschnittliche globale Temperatur seit 1850 angestiegen ist – besonders in den letzten drei Jahrzehnten – und wie eindeutig dies mit dem Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre korreliert.
In Eching wurde der Klima-Zeitstrahl auf Initiative des Klimabeirat-Mitglieds Johannes Breitenbach durch die Gemeinde beschafft und bereits beim diesjährigen Echinger Klimafrühling präsentiert.

Nachdem er zwischenzeitlich im Rahmen des Sustainability Days der TU München sowie des Pfarrfests von St. Andreas ausgestellt wurde, hat er nun seinen endgültigen Platz gefunden. Um eine dauerhafte und für alle zugängliche Besichtigung zu ermöglichen, installierte der Echinger Bauhof den Zeitstrahl auf dem Bürgerplatz so, dass eine Art Freiluftausstellung entstanden ist. Die Konstruktion wurde bewusst so gewählt, dass die Zeitreise durch 250 Jahre Klimaveränderung entlang des Weges vor der Kirchenmauer gegangen werden kann.

Der Klimazeitstrahl endet absichtlich nicht in der Gegenwart: Der Blick soll weiterschweifen in den Zukunftsraum der Kinder und Enkelkinder, die gute Chancen haben, das Ende des Zeitstrahls noch zu erleben. Welche Welt werden sie vorfinden? Wie werden sie auf uns und unsere Generation zurückblicken? Kurze Infotexte und vertiefende Informationen via QR-Codes ermöglichen die Auseinandersetzung mit dem Thema und zeigen Lösungsperspektiven auf.

Mit der präsenten Platzierung auf dem Bürgerplatz möchte die Gemeinde Eching ihre Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, wie sich das Klima seit Beginn des industriellen Zeitalters entwickelt hat und was jede und jeder von uns tun kann, um gemeinsam eine Klimawende zu erreichen und die Folgen des Klimawandels zu reduzieren.

Auch die Kirchengemeinde St. Andreas hat ein besonderes Anliegen, den  informativen und zum Nachdenken anregenden Klimazeitstrahl an dieser prominenten Stelle zu platzieren, lädt er doch zur direkten Auseinandersetzung mit dem Thema „Gottes Schöpfung bewahren“ ein, weshalb er zusätzlich auch beim diesjährigen Pfarrfest zum gleichen Motto für mehrere Tage vor Neu-St.Andreas ausgestellt wurde.

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2.000 Instagram Follower und noch vieles mehr

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Seismik: Erste Einmessungen finden jetzt in Eching statt

Seit dem 14. Oktober 2026 sind die ersten Fahrzeuge der Vermessungsbüros für die Einmessung der Punkte im Gemeindebereich Eching unterwegs. Nach dem Abschluss der Einmessungen werden die Vibrotrucks nach Eching kommen.

Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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14.10.2026
Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.