28.03.2025

Information zur Obdachlosen-Unterbringung

Die Gemeinde Eching lädt alle Anwohner des Bereichs östliche Kleiststraße und nördliche Goethestraße zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 03. April 2025 um 18 Uhr ins Bürgerhaus ein.

Hintergrund ist der Beschluss des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses vom 11.03.2025, dass im Zuge der Erweiterung der Kleingartenanlage eine Unterbringung für obdachlos gewordene Gemeindebürgerinnen und -Bürger in Form von Wohncontainern geplant werden soll.

Aktuell erfolgt die Unterbringung im Gebäude der “Alten Post” in der Bahnhofstraße. Dieses Gebäude ist aufgrund baulicher Mängel nicht mehr für Wohnzwecke nutzbar und die Gemeinde ist daher verplfichtet, eine andere Unterbringungsmöglichkeit zu schaffen.

Als günstigste und am schnellsten zu realisierende Option wurde daher die Anschaffung von Wohncontainern im gemeindlichen Haushalt 2025 berücksichtigt. Die Gemeinde als Vertretung der Gesellschaft ist sowohl rechtlich als auch moralisch verpflichtet, diesen in Not geratenen Mitmenschen zu helfen und ihnen eine einfache Unterbringung zu bieten.

Gemeinsam mit dem katholischen Männerfürsorgeverein (KMFV) übernimmt die Gemeinde auch eine soziale Funktion in der Betreuung und Beratung der Bewohner. Ziel ist es, die wohnsitzlosen Menschen dabei zu unterstützen, wieder ein geregeltes Leben zu führen und eine eigene Wohnung zu finden. 

Eine Unterbringung in der Obdachlosenunterkunft soll keine Dauerlösung darstellen und die Wohnungen sind daher in einem sehr einfachen, aber menschenwürdigen Zustand gehalten.

Die Bewohner entrichten auch eine geringe Benutzungsgebühr an die Gemeinde, sofern es ihnen möglich ist. Heute wohnen in der “Alten Post” 16 Personen, es handelt sich um eine 6-köpfige Familie mit Kindern und 10 alleinstehende Personen. Das Zusammenleben der heutigen Nachbarschaft mit den Bewohnern der “Alten Post” verläuft unauffällig. Den Betreuungspersonen der Gemeinde und des KMFV sind aktuell keine gravierenden Konflikte mit Anwohnern bekannt.

Foto Quelle: Heinkel Modulbau GmbH

Bei der Standortwahl wurden verschiedene Örtlichkeiten geprüft mit dem Ergebnis, dass der nun beschlossene Standort am besten geeignet ist. Kriterien hierbei waren u.a. Erreichbarkeit sozialer Einrichtungen, Nähe zu ÖPNV, v.a. S-Bahn, Einkaufsmöglichkeiten, Kinderbetreuung und Schule sowie baurechtliche Rahmenbedingungen in Absprache mit dem Landratsamt.

In der Anliegerversammlung wird das Konzept erläutert und die Fragen der Anwohner von der Rathausverwaltung beantwortet.

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Seit dem 14. Oktober 2026 sind die ersten Fahrzeuge der Vermessungsbüros für die Einmessung der Punkte im Gemeindebereich Eching unterwegs. Nach dem Abschluss der Einmessungen werden die Vibrotrucks nach Eching kommen.

Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.