01.10.2026

Gratulation zum Goldenen Meisterbrief

Eine ganz besondere Ehre ist dem Echinger Radio- und Fernsehtechnikermeister, Manfred Illenseher, zuteilgeworden. Die Handwerkskammer für München und Oberbayern hat Manfred Illenseher den Goldenen Meisterbrief verliehen und würdigt damit seine 40 Jahre erfolgreiche Arbeit im Handwerk. Die Kammer vergibt den Goldenen Meisterbrief an Meister, die ihre Meisterprüfung vor mindestens 35 Jahren abgelegt und ihre 35-jährige Tätigkeit im Handwerk als Handwerksmeister nachweisen können, ob selbstständig oder angestellt. 

Die auf den 01. Oktober 2026 datierte Urkunde ist ein Zeichen großer Wertschätzung gegenüber dem Titelträger. Zugleich steht sie für Erfahrung und Verlässlichkeit, auf die Kunden und Lieferanten vertrauen.

Den Grundstein für seinen Betrieb legte Manfred Illenseher am 01. Oktober 1986. Im Keller seiner Eltern baute er in der ehemaligen Kellerbar auf nur 18 m² sein eigenes Geschäft auf. 

Parallel arbeitete er hauptberuflich als angestellter Werkstattmeister und Ausbilder. 

Später zog er mit seinem eigenen Betrieb in die neuen Räumlichkeiten in der Roßberger Straße 1a um. 
 


Foto © Gemeinde Eching: Titelträger Manfred Illenseher und Bürgermeister Michael Steigerwald

Bis heute ist Manfred Illenseher in seinem Beruf tätig. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Telekommunikation, Glasfaseranschlüsse sowie dem Verkauf, der Reparatur und dem Service von Unterhaltungselektronik.

Bürgermeister Steigerwald gratuliert dem Titelträger herzlich mit den Worten: „Nur wenige Echinger haben diese Auszeichnung bisher erhalten. Ich gratuliere Herrn Illenseher herzlich und wünsche ihm weiterhin viel Freude und Erfolg in seinem Beruf.“

Weitere Beiträge

01.10.2026
Ab 2027 Änderungen bei der Förderung von Solarstrom

Geplante Änderungen bei der Förderung von Solarstrom ab 2027. Wer über eine eigene Photovoltaikanlage nachdenkt, sollte die aktuellen Entwicklungen im Blick behalten. Ab 2027 sind Änderungen bei der Förderung von Solarstrom geplant, die die Wirtschaftlichkeit neuer Anlagen beeinflussen können. Wer noch in diesem Jahr eine Anlage in Betrieb nehmen möchte, sollte sich daher frühzeitig informieren. Für Haushalte stellt sich damit die Frage, ob und unter welchen Bedingungen sich eine Photovoltaikanlage auch künftig rechnet. Insbesondere der eigene Stromverbrauch dürfte dabei noch wichtiger werden: Je mehr des erzeugten Solarstroms direkt im Haushalt genutzt werden kann, desto weniger hängt die Wirtschaftlichkeit von der Vergütung für eingespeisten Strom ab.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale informiert in dem nachstehenden Link über die geplanten Änderungen und erläutert, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Planung einer Photovoltaikanlage jetzt achten sollten („PV-Anlagen: Neue Regeln und Ende der Förderung“): Hier geht es zum Link

Weitere Informationen und die Anmeldeoption für die nachstehenden kostenfreien Online-Vorträge befinden sich hier: https://bildung.verbraucherservice-bayern.de/ .
 

Sprechstunde: Immobilien übertragen und Pflichten kennen 
 
Wann: Dienstag, 13. Oktober 2026 von 18:30 – 20:00 Uhr

Ein Eigentümerwechsel ist mehr als ein formaler Akt: Wer eine Immobilie verkauft, verschenkt oder erbt, muss auch energetische Vorgaben beachten. Doch welche Regeln gelten konkret - und was wird in der Praxis häufig übersehen? In diesem kompakten Impulsvortrag erklärt Energieberater Wolfgang Kuchler verständlich, welche Anforderungen das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bei der Übertragung von Immobilien stellt. Erläutert wird, welche Nachweise erforderlich sind und in welchen Fällen energetische Maßnahmen verpflichtend werden können.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt an den Referenten zu richten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten - unabhängig von Vorkenntnissen.


Smarte Technik für Zuhause - Energieverbrauch gezielt steuern

Wann: Dienstag, 20. Oktober 2026 von 19:00 – 20:30 Uhr

Digitale Smart Home, intelligente Stromzähler und dynamische Stromtarife eröffnen neue Möglichkeiten, Energie gezielt zu steuern, effizienter zu nutzen und Kosten zu senken. Doch welche Technologien sind bereits heute verfügbar – und wie lassen sie sich sinnvoll im Alltag einsetzen? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick und zeigt, worauf bei der Nutzung digitaler Energielösungen zu achten ist. 

Im Anschluss beantwortet Energieberater Christian Winterhalter individuelle Fragen. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Haus- und Wohnungseigentümer. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Sprechstunde: Eigener Strom vom Balkon: einfach erzeugen, speichern, nutzen

Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026 von 19:00 – 20:30 Uhr

Unabhängiger von steigenden Strompreisen werden und selbst Energie erzeugen: Für viele Bürgerinnen und Bürger ist das ein wichtiges Ziel.  Balkonkraftwerke bieten einen einfachen Einstieg - auch ohne eigenes Dach - ideal für Mieterinnen, Mieter und Wohnungseigentümer. Mit Kleinspeichern lässt sich der selbst erzeugte Solarstrom noch effizienter nutzen: Überschüsse vom Tag stehen auch abends oder bei schlechtem Wetter zur Verfügung. Energieberater Dipl.-Ing. (FH) Hans-Peter Schmitt erklärt in diesem Impulsvortrag, wie die Technik funktioniert, wann sich die Anschaffung lohnt und worauf geachtet werden sollte.

Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Fragen zum Thema Photovoltaik beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern. Sie ist je nach Angebot kostenfrei oder kostenpflichtig. Die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Terminvereinbarung unter Tel. 0800-809 802 400. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Foto: pixabay franz26-balcony-8141275

30.09.2026
Moorbodenausstellung Licht ins Moor im Rathaus ab 26.10.

Moore sind einzigartige Lebensräume und zugleich wichtige natürliche Klimaschützer. Welche Bedeutung Moorböden für den Naturhaushalt, die Artenvielfalt und den Klimaschutz haben, zeigt die Ausstellung „Licht ins Moor“, die vom 26. Oktober bis 13. November 2026 im Rathaus Eching zu sehen ist. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Entstehung und die besonderen Eigenschaften von Moorböden und macht deutlich, welche vielfältigen Funktionen Moore erfüllen. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, speichern Wasser und binden große Mengen Kohlenstoff. Werden Moorböden entwässert, wird dieser gebundene Kohlenstoff teilweise als Treibhausgas freigesetzt. Der Erhalt und die Wiederherstellung von Mooren sind deshalb wichtige Zukunftsaufgaben für den Klima- und Naturschutz.

Auch der Freistaat Bayern hat dem Moorschutz eine zentrale Bedeutung beigemessen. Mit dem „Masterplan Moore in Bayern“ verfolgt Bayern das Ziel, Moore als wertvolle Ökosysteme und natürliche Kohlenstoffspeicher zu erhalten und wiederherzustellen. Bis zum Jahr 2040 sollen insgesamt 55.000 Hektar Moorböden saniert und wieder vernässt werden.
Für Eching ist das Thema dabei nicht nur von überregionaler Bedeutung, sondern liegt unmittelbar vor der eigenen Haustür: Die Gemeinde liegt am Rand des Freisinger Mooses und ist Teil des Landschaftsraums „Freisinger Moos und Echinger Gfild“, in dem bis heute wertvolle Niedermoorflächen und moortypische Lebensräume erhalten sind. Das Freisinger Moos zählt zu den bedeutenden noch erhaltenen Niedermoorgebieten Bayerns. 

Damit hat auch die Gemeinde Eching eine besondere Verantwortung, die verbliebenen wertvollen Landschaftsbereiche zu erhalten und ihre Bedeutung für Natur, Wasserhaushalt und Klimaschutz sichtbar zu machen. Die Ausstellung möchte hierzu einen Beitrag leisten und den Blick auf einen Lebensraum lenken, der vielen Menschen zwar vertraut, in seiner ökologischen Bedeutung aber oft noch wenig bekannt ist.
Die Ausstellung ist aus der Zusammenarbeit des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürstenfeldbruck mit dem Verein Dachauer Moos und den Moorfachkräften der Landkreise München, Dachau und Fürstenfeldbruck entstanden.

30.09.2026
Gemeinsam zur Wärmepumpe - Bündelungsaktion

Bürgerinnen und Bürger aus der NordAllianz Region und aus Kommunen im Landkreis Freising können sich an einer regionalen Wärmepumpen-Bündelaktion beteiligen. Ziel der Initiative ist es, Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer beim Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu unterstützen und durch die Bündelung der Nachfrage attraktive Konditionen zu ermöglichen.
 
Das Prinzip ist einfach: Je mehr Haushalte ihr Interesse anmelden, desto bessere Voraussetzungen entstehen für die gemeinsame Beschaffung und Umsetzung.

Bürgerinnen und Bürger können zunächst unverbindlich ihr Interesse bekunden. Die Aktion richtet sich insbesondere an Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern. 
Auch Interessierte aus der Region außerhalb der unmittelbar beteiligten Kommunen können teilnehmen.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Aktion zeigt, welchen Mehrwert interkommunale Zusammenarbeit beim Klimaschutz schaffen kann: Bürgerinnen und Bürgern soll der Weg von der ersten Information über die Beratung bis hin zur möglichen Umsetzung erleichtert werden.
Organisatorisch begleitet wird die Bündelaktion durch ShiftUp als unabhängigen und herstellerneutralen Partner im Rahmen eines EU-geförderten Vorhabens.

Wärmepumpen spielen für die zukünftige Wärmeversorgung eine wichtige Rolle. Sie nutzen Umweltwärme und können insbesondere bei einer sorgfältigen Planung eine effiziente Alternative zu fossilen Heizsystemen darstellen. Gerade für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ist die Entscheidung für ein neues Heizsystem jedoch mit vielen technischen und finanziellen Fragen verbunden. Hier setzt die Bündelaktion an: Sie soll Orientierung geben, den Planungsprozess vereinfachen und durch die gemeinsame Nachfrage wirtschaftliche Vorteile schaffen.

Unverbindlich bis 30. November Interesse anmelden

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihr Interesse bis zum 30. November unverbindlich anmelden. Erst anschließend beginnt das weitere Bewerbungs- und Umsetzungsverfahren. Die Anmeldung verpflichtet somit noch nicht zum Kauf oder Einbau einer Wärmepumpe.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Interessensbekundung gibt es unter https://nordallianz.de/waermezukunft/

Begleitet wird die Aktion von Informationsveranstaltungen:

7. Oktober, 18 Uhr: Online-Informationsabend
Teilnahme über diesen Link

05. November, 18:00 Uhr, Oberschleißheim, Bürgerhaus: 

Wärmepumpen allgemein erklärt, alle Infos zur Veranstaltung unter: https://nordallianz.de/waermezukunft/