03.02.2026

Eching erhält Förderung für Glasfaserausbau

Eching profitiert von Förderung für Glasfaserausbau im Landkreis Freising. Es ist ein Meilenstein für den Glasfaserausbau im Landkreis Freising: Der interkommunale Zusammenschluss von sechs Landkreis-Gemeinden hat einen Bescheid zur „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“ erhalten.

Damit erhalten die sechs Gemeinden Allershausen, Eching, Hallbergmoos, Kirchdorf, Kranzberg und Langenbach Rückenwind für wichtige Zukunftsprojekte.

Für den Zeitraum vom 15. Dezember 2025 bis zum 1. Dezember 2031 wird eine nicht rückzahlbare Zuwendung in Form einer Projektförderung bewilligt. Die Förderung erfolgt als Anteilsfinanzierung mit einer Förderquote von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und beträgt in vorläufiger Höhe bis zu 12,08 Millionen Euro. Ziel ist die Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke bei privatwirtschaftlichen Betreibern von Breitband-Infrastrukturen.

Foto: © Landratsamt Freising: Landrat Helmut Petz (3.v.l.) mit Vertretern der Kommunen und des Ingenieurbüros Ledermann GmbH

Als Ergänzung der Bundesförderung werden im Rahmen der Bayerischen Kofinanzierung weitere 30 bzw. 40 Prozent der Kosten übernommen. Der Echinger Eigenanteil reduziert sich damit auf 20 Prozent.
Der Zusammenschluss der sechs Gemeinden geht bereits auf das Jahr 2021 zurück. Ziel war es, durch die Bündelung von Ressourcen die Planung effizienter zu gestalten und durch die höhere Anzahl an Anschlüssen für Telekommunikationsunternehmen attraktiver zu werden. Nach zwei erfolglosen Förderanträgen in den Jahren 2023 und 2024 – Grund waren fehlende Bundesmittel – wurde die Zuwendung jetzt bewilligt.

In den kommenden Monaten geht es schrittweise an die Umsetzung in den beteiligten Gemeinden. Ziel ist, den Glasfaserausbau innerhalb der nächsten Jahre abgeschlossen zu haben.

Bürgermeister Sebastian Thaler: „Der Förderbescheid für den Glasfaserausbau ist für Eching eine gute Nachricht. Auch wenn wir in den letzten Jahren einen Großteil des Gemeindegebietes mit Breitband erschlossen haben, so gibt es immer noch ‘weiße Flecken‘ ohne schnelles Internet, die wir so schnell wie möglich schließen möchten. Dies ist auch ein Erfolg der guten interkommunalen Zusammenarbeit mit fünf anderen Gemeinden aus unserem Landkreis, für die ich mich herzlich bedanken möchte.“

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Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.