25.09.2026

Gisela Filß stellt im Rathaus Foyer aus

Midissage im Rathaus: Gisela Filß zeigt 30 Jahre Malerei - Rund 50 Gäste kamen am 18. September ins Foyer des Echinger Rathauses. Das Echinger Kulturforum hatte zur Midissage der Dietersheimer Künstlerin Gisela Filß eingeladen. Ihre Ausstellung läuft noch bis zum 31. Oktober 2026 und kann während der Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos besucht werden.

Der Begriff „Midissage“ ist wenig bekannt. Die Vernissage eröffnet eine Ausstellung, die Finissage beendet sie. Die Midissage feiert die Halbzeit.

Dr. Sybille Schmidtchen stellte als Leiterin des Kulturforums den Gästen die Künstlerin, ihren Werdegang und ihre Arbeiten vor. Danach erklärte Gisela Filß selbst, was an ihren Werken besonders ist und wie sie entstanden sind. Der Abend, der Rahmen und die Künstlerin mit ihren Werken kamen beim Publikum sehr gut an.

 

Vom Bankschalter zur Staffelei

Gisela Filß wurde 1956 geboren und malte schon als Kind sehr gern. Eigentlich wollte sie Grafikerin oder Modezeichnerin werden, doch ihr Vater hat ihr den Beruf der Bankkauffrau nahegelegt. Schnell hatten Beruf und Familie lange Vorrang vor der Kunst.

Erst 1996 fing sie wieder an zu malen, in einem VHS-Kurs in Schleißheim. Ihr kroatischer Lehrer zeigte ihr die anspruchsvolle Aquarelltechnik. Bis 2016 fuhr sie jeden Sommer mit ihm zu Malkursen nach Kroatien. Dort malte sie Landschaften, Dörfer und Gebäude.

Seit 2017 besucht sie die Workshops der Künstlerin und Dozentin Elisabeth Lex an der VHS Erding. Seit 2018 nimmt sie dort außerdem jedes Jahr an zehn Kreativ-Samstagen teil.

 


Sie probiert verschiedene Techniken auf Papier und Leinwand aus und malt in kräftigen Farben. Zu jedem Bild sucht sie einen passenden Rahmen aus. So wird aus Bild und Rahmen ein gemeinsames Kunstwerk.

Das Besondere: Gisela Filß malt nie zu Hause. Sie malt nur in Kursen und im Urlaub. In 30 Jahren sind so viele Werke entstanden. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Phasen ihres Schaffens nacheinander, wie bei einem Spaziergang.

Besuch der Ausstellung

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober 2026 im Foyer des Echinger Rathauses zu sehen. Sie können sie während der Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos und ohne Anmeldung besuchen.

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.