25.07.2025

Rückblick auf das Gemeindefest 2025

Schon die 1250-Jahr-Feier im Jahre 2023 hat gezeigt, dass Eching feiern kann. Im Nachgang zu dieser großen Jubiläumsfeier wurde angedacht, alle zwei Jahre ein Gemeindefest stattfinden zu lassen. Am 18./19. Juli war es schließlich soweit und die Besucherinnen und Besucher erwartete ein buntes und vielfältiges Programm für Groß und Klein auf dem Bürgerplatz, im Bürgerhaus, im Theatergarten und vor der vhs Eching. Zusätzlich lud das Rathaus noch alle Bürgerinnen und Bürger am 19. Juli zum Tag der offenen Tür ein. 

Das Gemeindefest war ein buntes und abwechslungsreiches Ereignis, das die Gemeinschaft wieder einmal zusammenbrachte und für zahlreiche unvergessliche Momente unter dem Motto „Kulturen teilen – Freundschaften erleben“ sorgte. 

Verschiedene Vereine und Institutionen präsentierten ein vielfältiges Angebot, das zum Mitmachen und Staunen einlud. Ob Tanz- oder Sportvorführungen, Ausstellungen oder Rundgänge – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die örtliche Gastronomie und auch die Vereine verwöhnten die Besucher mit regionalen und internationalen Köstlichkeiten.

Zum Festauftakt am Freitagnachmittag gehörte die Bühne der Echinger Familienmusik Servi, die erwartungsgemäß gleich zu Beginn viele Zuschauer anlockte. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Sebastian Thaler spielten im Anschluss die Schülerbands der Musikschule Eching, die „Newbies“ und die „MTB Band“, Auszüge ihres Repertoires. 

Zu späterer Stunde heizte die „Guten A-Band“ die Stimmung mit Kult-Hits aus Rock und Pop an und animierte viele Zuschauer zum Tanzen vor der Bühne. Im Anschluss legte DJane Ingrid im Foyer des Bürgerhauses auf und ließ Jung und Alt bis weit nach Mitternacht die Tanzfläche rocken. 

Die Gemeinde Eching wurde durch das Engagement der Fairtrade Steuerungsgruppe erneut durch Fairtrade Deutschland e.V. als Fairtrade Gemeinde rezertifiziert. Dieses wurde beim Gemeindefest offiziell den Bürgern verkündet und der Faitradesteuerungsgruppe für Ihr Engagement gedankt.

Am Samstag bot die Gemeinde Eching allen Interessierten die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür, das Rathaus zu besuchen. Es konnte ein Blick hinter die Kulissen der Gemeindeverwaltung geworfen und die modernen Räumlichkeiten des Rathaus-Neubaus am Bürgerplatz erkundet werden.

Besonders der Sitzungssaal, in dem wöchentlich die Gemeinderats- und Ausschusssitzungen stattfinden, war von großem Interesse.

Den zweiten Tag auf der Showbühne eröffneten der Kinderchor und die Bläserbande der Musikschule Eching. Die folgenden Programmpunkte zeigten Turnen, Karate und das Ballett „Der Nussknacker“, geboten vom SC Eching. Im Anschluss wurden Tanzeinlagen der indischen Tanzakademie Natyanjali, der Teenie-Garde der Narrhalla Heidechia und auch der Mitmach-Tanz „Salsa und Merengue“ vorgeführt.

Nach dem imposanten  Auftritt des Musikvereins St. Andreas richtete Bürgermeister Sebastian Thaler ein weiteres Mal das Wort an alle Bürgerinnen und Bürger und lud die Partnergemeinden Trezzano (Italien) und Majs (Ungarn) auf die Bühne ein. Der Maischer Bürgermeister stach das Bierfaß an und es wurden Gastgeschenke an die Partnergemeinden und auch an die Gastgeber überreicht.

Nach weiteren Tanzeinlagen des SC Eching (Modern Dance) und der indischen Tanzakademie folgte der Auftritt der Kultband CubaBoarisch 2.0, die die begeisterte Menge mit einer interessanten Mischung aus kubanischen Rhythmen und bayerischer Musik zum Feiern und Tanzen einlud.

Das weitere Rahmenprogram wurden von den Vereinen geboten, die sich in ihren Ständen präsentierten oder auch ihr Können zeigten. Vielerorts wurde zum Mitmachen animiert, so konnten die Interessierten beispielsweise bei den Schützen einmal selbst mit den Gewehren die Zielscheibe avisieren.

Besonders auch der Besuch der Partnergemeinden und die Integration dieser in unser Gemeindefest ließ das Motto „Kulturen teilen – Freundschaften erleben“, Realität werden. Neben der Teilnahme am Gemeindefest ließen sie es sich nicht nehmen, bis tief in die Nacht ihr Tanzbein im Bürgerhaus zu schwingen.

Zuvor besichtigten sie unser Rathaus und besuchten zusammen mit Vertretern der Gemeinde neben der Schlossanlage Schleißheim auch die KZ Gedenkstätte Dachau. Auch der Besuch im Heimatmuseum Eching mit der Maischer Heimatecke war fester Programmpunkt, worauf die Maischer Delegation im Anschluss einen Kranz an der Gedenkstätte niedergelegte. 

Am Rande des Gemeindefestes überraschte das KulturForum Eching viele Bürgerinnen und Bürger, denn es wurden Kunstwerke örtlicher Künstler enthüllt, für die die Fenster des Huberwirts als Projektionsfläche dienen. Zuvor waren viele Echinger gespannt, was es mit den holzeingefaßten Fenstern im Erdgeschoss des Huberwirts auf sich hat.

Foto v.l.n.r.: Rudolf Grosch, Mona Tenorth, Daria Lepkova, Sybille Schmidtchen (KulturForum Eching e.V), Bürgermeister Sebastian Thaler und Alina Braun

Das Gemeindefest fand an beiden Tagen bei bestem Sommerwetter rund um den Bürgerplatz statt und begeisterte viele Menschen. Wieder einmal hat dieses Fest, bei dem rund 2000 Bürgerinnen und Bürger gezählt wurden, gezeigt, dass Eching richtig gut Feste feiern kann und diese Gelegenheiten auch gern wahrnimmt.

Sebastian Thaler äußerte: „Ein herzlichen Dankeschön an alle beteiligten Vereine und Organisatoren, allen Helfern und Mitwirkenden sowie den Mitarbeitenden der Gemeinde Eching und des Bauhofs für die Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung unseres ersten Gemeindefestes! Es war ein sehr gelungenes Festwochenende mit großem Zuspruch aus der Bevölkerung und ausschließlich sehr positivem Feedback. Auch unsere Partnergemeinden haben sich sehr wohlgefühlt und werden den Besuch in positiver Erinnerung behalten. Wie schon bei der 1250-Jahr-Feier hat Eching bewiesen, dass wir unter dem Motto „Kulturen teilen – Freundschaften erleben“ friedlich und ausgelassen miteinander feiern können.“

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Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.