18.12.2024

Fachvorträge und Praxisvorführung zur Heckenpflege

Ende November fand eine gemeinsame Veranstaltung des AELF Ebersberg-Erding und des Landschaftspflegeverbands Freising e.V. zur Heckenpflege im Echinger Rathaus statt.

Hecken sind wertvolle Elemente der Kulturlandschaft: Sie schützen vor Wind und Erosion, bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten und tragen zur Biodiversität bei. Doch ihre Pflege stellt hohe Anforderungen an Wissen, Technik und rechtliche Vorgaben. Der Heckenpflegetag in Eching widmete sich diesen Herausforderungen mit einem vielseitigen Programm aus Vorträgen, Diskussionen und einer praxisnahen Vorführung.

Am Vormittag der Veranstaltung erwartete die Teilnehmenden ein spannendes Vortragsprogramm: Nach der Begrüßung durch Reinhard Menzel, Behördenleiter des AELF Ebersberg-Erding, und Matthias Maino, Geschäftsführer des LPV Freising e.V., sowie einem Grußwort der Gemeinde Eching gaben Expertinnen und Experten Einblicke in die Bedeutung von Hecken für die Kulturlandschaft. Fachliche Empfehlungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Förderprogramme wie das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP I80) standen dabei im Fokus.

Am Nachmittag wurde es praxisnah: Ab 13:30 Uhr zeigten Vorführungen an einer Hecke nahe der A92, wie Heckenpflege unter Einhaltung rechtlicher und fachlicher Vorgaben umgesetzt werden kann – mit Handarbeit, Kleinmaschinen und einer Seilwinde. Die Veranstaltung richtete sich an alle, die sich für nachhaltige Heckenpflege interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten.

Reinhard Menzel, Behördenleiter des AELF Ebersberg-Erding, hebt die Bedeutung der Veranstaltung hervor: „Hecken sind nicht nur ökologische Multitalente, sondern auch ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Ihr Erhalt und ihre Pflege erfordern einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Technik. Mit dieser Veranstaltung möchten wir zeigen, wie Theorie und Praxis Hand in Hand gehen, um Hecken langfristig zu schützen und zu fördern.“

Dr. Franziska Müller-Waldeck, Wildlebensraumberaterin am AELF EE freut sich über die gemeinsame Veranstaltung: „Die Wildlebensraumberatung unterstützt Landwirte bei der Umsetzung von Biodiversitätsmaßnahmen, die passgenau auf ihren Betrieb zuge-schnitten sind. Im Fokus stehen dabei nicht nur die wirtschaftlichen Vorteile, sondern auch Ideen, die Freude bereiten und den Betrieb optisch bereichern. Ob ein blühender Hofgarten mit Streuobstbäumen oder eine idyllische Hofwiese mit Schafen unter Obstbäumen – kleine Maßnahmen können viel bewirken. Biodiversität muss nicht groß oder kompliziert sein: Jeder Betrieb kann einen Beitrag leisten, indem er bei Entscheidungen die Natur im Blick behält. Gemeinsam zeigen wir, wie einfach und individuell Biodiversität umgesetzt werden kann.“
 

Foto v.l.n.r.: Matthias Maino (Geschäftsführer LPV Freising), Elke Schweiger (LfL), Franziska Müller-Waldeck (AELF), Heidi Larbaoui (AELF), Reinhard Menzel (Behördenleiter AELF Ebersberg-Erding), Konstanze Throm (LPV Freising), Julia Heidtke (UNB Landkreis Freising)

Die Gemeinde Eching hat für diesen informativen und praxisnahen Tag gerne Räumlichkeiten im Rathaus zur Verfügung gestellt. Wichtig im Zusammenhang mit der He-ckenpflege ist auch eine breite Information der Bevölkerung, damit hier ein Verständnis dafür entsteht, dass Hecken alle 10-15 Jahre zur Verjüngung „auf Stock“ gesetzt werden müssen.

Die Gemeinde informiert darüber auf Ihrer Homepage über die notwendigen Schnittmaßnahmen, die der Bauhof im Herbst/Winter durchführt. Mehr dazu erfahren Sie HIER.

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Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.