20.11.2025

Ehrung für fleißige Gemeinde-Radler

Schon seit mehreren Jahren beteiligt sich die Gemeinde Eching an der jährlich stattfindenden Aktion “Stadtradeln”. 2025 kam noch eine zweite Kampagne hinzu, die den Radverkehr in den Mittelpunkt stellt: “Mit dem Rad zur Arbeit”.

Im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August konnten Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung ihre aktiven Radl-Tage in einem Onlinekalender erfassen. Es zählten auch Teilstrecken, etwa zur S-Bahn, oder Fahrten rund ums Home Office. Die Resonanz war erfreulich: Insgesamt nahmen 18 Gemeindemitarbeiter an der Aktion teil und trugen 438 Tage in ihre Kalender ein. Bei 6.566 zurückgelegten Kilometern wurden laut Anbieter-Angaben 1.292 Kilogramm CO2 eingespart. Nun hat die Gemeinde sechs Teilnehmende mit Urkunden für mehr als 20 absolvierte Fahrten zur Arbeit geehrt.

Da drei der Geehrten auch unter den fleißigsten Aktiven der Verwaltung bei der “Stadtradeln”-Aktion 2025 waren, bot es sich an, eine gemeinsame Ehrung für beide Radl-Aktionen durchzuführen. Bei bestem Herbstwetter überreichte Bürgermeister Sebastian Thaler vor dem Rathaus Urkunden an (auf dem Foto v.l.n.r.) Martina Britz (Sachgebietsleitung Planung, Umwelt- und Klimaschutz), Lena Herrmann (Klimaschutzbeauftragte), David Rehbach (Mobilitätsbeauftragter der Gemeinde), Kornelia Esser (Bauverwaltung), Anja Weilbach (Bürgerbüro), Anke Binder (Bauabteilung – Sachgebiet Hochbau), Bernd Bendl (Gemeindekasse) und Monika Reinhardt (Referat IT).

Bürgermeister Sebastian Thaler freut sich über die vielen geradelten Kilometer: “Radfahren hält fit und schont gleichzeitig das Klima. Für uns als Gemeindeverwaltung ist es daher selbstverständlich, dass wir den Radverkehr in Eching nach Kräften fördern und starke Leistungen würdigen. Und was meine Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung geleistet haben, ist wahrlich beeindruckend. Bei der Aktion ‘Mit dem Rad zur Arbeit’ sammelte die Spitzenreiterin über 1.000 Kilometer, und sogar beim zweiwöchigen ‘Stadtradeln’ schafften gleich zwei Gemeindemitarbeiter über 600 Kilometer. Hut ab vor so viel Einsatz! Wir sind gerne im kommenden Jahr wieder bei beiden Aktionen dabei.”

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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.