13.02.2025

Eching hat ein neues GEP

Der Echinger Gemeinderat hat in seiner Sondersitzung am 11. Februar im Bürgerhaus das neue Gemeindeentwicklungsprogramm (GEP) einstimmig beschlossen. Es legt die Leitlinien für die Entwicklung der Gemeinde fest, an denen sich die Verwaltung orientiert. So wird etwa jede Beschlussvorlage für den Gemeinderat oder die Ausschüsse auf ihre Übereinstimmung mit den Zielen des GEP geprüft. Das GEP ist zugleich eine Vision für die nächsten 20 bis 25 Jahre, definiert aber auch konkrete Maßnahmen, die umgesetzt werden sollen.

Untergliedert ist das über 20 Seiten lange Dokument in verschiedene Schwerpunkte, etwa “Bevölkerung & Wohnraum”, “Wirtschaft”, “Bildung und Kultur”, “Klimaschutz” oder “Mobilität”. Es wird nun noch einmal final redaktionell überarbeitet und dann in den kommenden Wochen auf der Gemeindehomepage veröffentlicht.

Bürgermeister Sebastian Thaler: “Das GEP gibt Antworten auf Fragen, die jeden Echinger und jede Echingerin betreffen: Wohin soll sich unsere Gemeinde entwickeln? Wie wollen wir in 10 oder 20 Jahren in Eching leben? Mit dem GEP haben wir nun einen Leitfaden für die Ortsentwicklung an der Hand. Ganz besonders freut mich, dass das Programm unter starker Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entstanden ist. Es war mir ein Anliegen, dass die Menschen in Eching bei wichtigen Zukunftsfragen mitbestimmen und nicht ausschließlich wenige Personen in Verwaltung und Gemeinderat.”

Besonders dankte der Bürgermeister vor zahlreichen Zuhörern im Bürgerhaus Martina Britz, Leiterin des Sachgebiets Umwelt, Klimaschutz und Mobilität in der Bauverwaltung, die neben ihrer täglichen Arbeit den GEP-Prozess mit großem Einsatz begleitet hat, sowie dem früheren Hallbergmooser Bürgermeister Klaus Stallmeister, der die Workshops leitete und der Gemeinde beratend zur Seite stand.

Der Startschuss für die Fortschreibung des GEP fiel am 5.6.2024 mit einer gut besuchten Veranstaltung im Bürgerhaus, in deren Anschluss sich 95 Personen zur Mitarbeit in den acht verschiedenen Arbeitskreisen eintrugen. Diese Arbeitskreise trafen sich mehrfach unter Leitung von Mitgliedern des Gemeinderats bzw. Fachleuten, um Maßnahmen zu ihrem jeweiligen Themenschwerpunkt auszuarbeiten.

Die Ergebnisse dieser Workshops finden sich im nun beschlossenen Dokument wieder, wurden teilweise aber anders strukturiert oder umformuliert. Da einige Maßnahmen zu detailliert für eine mittel- bis langfristige Vision waren, hat die Verwaltung sie gekürzt oder gestrichen – jedoch ist keine der Anregungen verloren. Alles wurde an die entsprechenden Fachabteilungen bei der Gemeinde zur Bearbeitung weitergegeben. Manches wurde inzwischen sogar bereits umgesetzt.

Das erste Echinger Gemeindeentwicklungsprogramm stammt aus dem Jahr 1975 und wurde mehrfach fortgeschrieben. Die nun beschlossene neue Fassung soll in der Mitte der nächsten Wahlperiode, also im Jahr 2029, erneut geprüft und dann gegebenenfalls angepasst werden.

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2.000 Instagram Follower und noch vieles mehr

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Seit dem 14. Oktober 2026 sind die ersten Fahrzeuge der Vermessungsbüros für die Einmessung der Punkte im Gemeindebereich Eching unterwegs. Nach dem Abschluss der Einmessungen werden die Vibrotrucks nach Eching kommen.

Die seismischen Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Klausurtagung des Echinger Gemeinderates im Rathaus

Der Echinger Gemeinderat hat sich am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, im Großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer zweitägigen Klausurtagung getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde: Kinderbetreuung und Schulplätze, die weitere Ortsentwicklung sowie die Finanz- und Personalplanung.

Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.