23.09.2026

Digitaler Zwilling der NordAllianz auch für Eching

Die NordAllianz macht kommunale Planungen digital erlebbar: Acht Kommunen, eine gemeinsame Plattform: Der Digitale Zwilling der NordAllianz macht räumliche Informationen verständlich und ermöglicht neue Einblicke – zum Beispiel in die kommunale Wärmeplanung.

Wie könnte die Wärmeversorgung im eigenen Wohngebiet künftig aussehen? Wo können bei Starkregen besondere Risiken entstehen? Und wie lassen sich Bauvorhaben oder kommunale Planungen anschaulich darstellen? Der Digitale Zwilling der NordAllianz macht solche Fragen auf einer interaktiven Karte sichtbar und eröffnet damit neue Möglichkeiten für Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger. Er ist unter dem Link folgenden Link zu erreichen:
Digitaler Zwilling


Hinter dem Projekt stehen sechs Kommunen der NordAllianz: Eching, Garching bei München, Ismaning, Neufahrn bei Freising, Unterföhring und Unterschleißheim. Gemeinsam schaffen sie mit dem Digitalen Zwilling eine digitale Grundlage, auf der räumliche Daten und Fachinformationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und für verschiedene kommunale Aufgaben genutzt werden können.

Der große Vorteil der Zusammenarbeit: Themen wie Wärmeplanung, Klimaanpassung oder räumliche Planung enden nicht zwangsläufig an den Grenzen der Kommunen: Durch die gemeinsame Plattform können Daten und Informationen einheitlich dargestellt, Zusammenhänge leichter erkannt und Anwendungen gemeinsam weiterentwickelt werden.

Von kommunalen Daten zu verständlichen Informationen

Ein Digitaler Zwilling ist vereinfacht gesagt ein digitales Abbild der Region. Gebäude, Straßen, Planungen sowie Informationen zu Klima oder Energie können auf einer gemeinsamen Karte dargestellt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Viele Inhalte lassen sich dabei sowohl in 2D als auch räumlich in 3D betrachten.

Für die Kommunen entsteht dadurch ein Werkzeug, das unterschiedliche Fachbereiche bei Planungs- und Entscheidungsprozessen unterstützen kann. Planungen lassen sich anschaulicher darstellen, räumliche Zusammenhänge schneller erkennen und verschiedene Informationen an einem zentralen Ort zusammenführen. Gleichzeitig können ausgewählte Inhalte auch für Bürgerinnen und Bürger verständlich zugänglich gemacht werden.

Anwendungsbeispiel „Kommunale Wärmeplanung“: Was bedeutet sie für mein Zuhause?

Bürgerinnen und Bürger können den Digitalen Zwilling der NordAllianz selbst erkunden. Auf der interaktiven Karte lassen sich die verfügbaren Informationen betrachten und einzelne Standorte gezielt aufrufen. Dafür lässt sich über die Lupe oben rechts im Digitalen Zwilling nach einer Adresse suchen. Nach Eingabe von Straße und Hausnummer springt die Karte direkt zum gewünschten Standort.

Wie konkret der Digitale Zwilling im Alltag genutzt werden kann, zeigt das Beispiel der kommunalen Wärmeplanung anschaulich. Statt sich ausschließlich mit großflächigen Plänen und abstrakten Versorgungsgebieten zu beschäftigen, können Bürgerinnen und Bürger im Digitalen Zwilling gezielt ihr eigenes Wohngebäude betrachten. Wird die kommunale Wärmeplanung ausgewählt, lässt sich anschließend nachvollziehen, welche Wärmeversorgung für das Gebiet rund um das eigene Wohnhaus vorgesehen beziehungsweise geplant ist. So bekommt ein komplexes Thema einen konkreten räumlichen Bezug: Aus der Frage „Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus?“ wird die wesentlich greifbarere Frage: „Was ist in meinem Wohngebiet vorgesehen?“. Diese Funktion steht aktuell für die Kommunen Eching, Neufahrn, Garching und Unterschleißheim zur Verfügung. Die kommunale Wärmeplanung ist über die Links https://nordallianz.de/digitalerzwilling/ oder https://nordallianz.de/waermeplanung/ abrufbar.

Auch Starkregen und Bauleitplanung werden sichtbar

Die kommunale Wärmeplanung ist nur eines von mehreren Anwendungsfeldern. So werden auch Bebauungspläne digital dargestellt werden, sodass Planungen leichter räumlich einzuordnen sind. Eine Starkregen-Karte, aktuell verfügbar für Eching und Unterföhring, zeigt mögliche Auswirkungen von Starkregenereignissen und unterstützt bei Risikoanalyse und Klimaanpassung. Auch die 3D-Darstellung von Bauvorhaben eröffnet neue Perspektiven: Beispielsweise können Gebäudehöhen, Verschattung und die Wirkung eines geplanten Bauvorhabens auf seine Umgebung anschaulicher beurteilt werden. Der Digitale Zwilling soll dabei nicht statisch bleiben: Die Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten werden schrittweise weiterentwickelt.

Acht Kommunen denken Digitalisierung gemeinsam

Mit dem Digitalen Zwilling setzen die Kommunen der NordAllianz auf eine gemeinsame Lösung für die Region. Statt digitale Anwendungen ausschließlich für einzelne Kommunen zu entwickeln, können Strukturen, Daten und Erfahrungen gemeinsam genutzt werden. So entsteht eine Plattform, die verschiedene kommunale Themen zusammenführt und zugleich Raum für weitere Anwendungen bietet.

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.