25.02.2025

Die Saatgutbibliothek ist ab sofort wieder eröffnet

Gemeinsam wachsen, gemeinsam stark - Die Saatgutbibliothek in der Gemeindebücherei Eching geht am 24. Februar 2025 in die dritte Runde.

In der Gemeindebücherei Eching wird am 24. Februar wieder die Saatgutbibliothek geöffnet. So lange der Vorrat reicht können Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner Saatgut kostenlos abholen, um es im eigenen Garten oder auf dem Balkon auszusäen und wachsen zu lassen. Am Ende der Blüte- oder Erntezeit soll möglichst ein Teil der neu entstandenen Samen wieder eingesammelt und als neues Saatgut in die Bücherei zurückgebracht werden.

Außerdem wird es in diesem Zeitraum eine passende Buchausstellung mit vielen wissenswerten Informationen und Tipps für alle Interessierten - von Neueinsteiger bis zum Profigärtner - geben.

Alle Aktionen und Veranstaltungen rund um die Saatgutbibliothek finden in Kooperation mit der Abteilung Klimaschutzmanagement der Gemeinde Eching, dem Heideflächenverein Münchener Norden e.V. sowie dem VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt) statt. Ziel der Saatgutbibliothek ist der Erhalt von alten, seltenen Sorten sowie die Förderung der Pflanzenvielfalt und Diversität in der Region. Damit auch Bienen und Wildbienen profitieren, sollte bei Blühpflanzen möglichst nur Saatgut von ungefüllten und einheimischen Pflanzen getauscht werden.

Eine detaillierte Anleitung, welche Pflanzen für die Saatgutgewinnung geeignet sind, wie das Saatgut zu ernten ist und anschließend in die Saatguttüten abgefüllt werden sollte, enthält der Flyer „Gemeindebücherei Eching Saatgutbibliothek“, der in der Bücherei, VHS und im Rathaus ausliegt sowie als PDF-Datei im Büchereiblog heruntergeladen werden kann.

Alle Gärtner sind willkommen - auch ohne Bibliotheksausweis! Die Saatgutbibliothek bleibt bis zum 18. April geöffnet.

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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.