25.09.2026

Christkindlmarkt Bewerbungen bis 07. Oktober

Am Samstag, 5. Dezember, und Sonntag, 6. Dezember 2026, lädt die Gemeinde Eching wieder zum Christkindlmarkt auf den Bürgerplatz ein. Damit der Markt auch in diesem Jahr vielfältig und abwechslungsreich wird, sucht die Gemeinde neue Standbetreiber, die mit ihren Ideen und Angeboten den Markt bereichern möchten.

Ob handgefertigte Geschenkideen, kreatives Kunsthandwerk, besondere kulinarischen Spezialitäten, liebevoll Selbstgemachtes oder andere außergewöhnliche Produkte – die Gemeinde Eching freut sich über frische Ideen, die den Christkindlmarkt auf dem Bürgerplatz weiterhin zu etwas Besonderem machen.

Wer Interesse hat, melde sich bitte bis Mittwoch, 7. Oktober 2026, per E-Mail bei maerkte@eching.de.

Weitere Beiträge

25.09.2026
Seismische Messungen in Eching ab Oktober

Ab Oktober 2026 finden auch in Eching seismische Messungen statt. Sie sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Die Messungen sollen den tiefen Untergrund genauer erkunden und zeigen, ob sich Tiefengeothermie künftig nutzen lässt.

Für den Raum Neufahrn und Eching hat der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching einen zusätzlichen Messbereich beauftragt. Das geschieht im Verbund M-Plus. Die Ergebnisse sind die Grundlage für den Transformationsplan, mit dem das Wärmenetz Neufahrn/Eching klimafreundlich ausgebaut werden soll. Gefördert wird das Vorhaben durch die „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze“.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

•    Ab Anfang Oktober: Vorbereitungen, vor allem das Einmessen der Messpunkte
•    Frühestens ab Mitte Oktober: Messungen mit sogenannten Vibrotrucks. 
•    Mitte bis Ende November: geplanter Abschluss der Messungen, danach werden die Messgeräte eingesammelt

So laufen die Messungen ab:

Die Vibrotrucks erzeugen an festgelegten Punkten einmalig kontrollierte Schwingungen. Ausgelegte Messgeräte (Geophone) zeichnen sie auf. Die Fahrzeuge tragen die Logos der Firma DMT und von GIGA-M. Sie werden von Sicherheitsfahrzeugen und Personal begleitet.

Weiterführende Informationen und Kontakt:

www.giga-m.de
www.giga-m.de/seismik
www.seismik-m-plus.de
www.zv-neufahrn-eching.de/seismik
 
Fragen beantwortet das Projektteam unter kontakt@giga-m.de

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung der Gemeinde Eching:
Pressemitteilung
 

Die Gemeinde Eching bittet um Verständnis für mögliche vorübergehende Beeinträchtigungen. Die Messungen sind ein wichtiger Schritt hin zu einer regionalen, klimafreundlichen Wärmeversorgung.

25.09.2026
Gisela Filß stellt im Rathaus Foyer aus

Midissage im Rathaus: Gisela Filß zeigt 30 Jahre Malerei - Rund 50 Gäste kamen am 18. September ins Foyer des Echinger Rathauses. Das Echinger Kulturforum hatte zur Midissage der Dietersheimer Künstlerin Gisela Filß eingeladen. Ihre Ausstellung läuft noch bis zum 31. Oktober 2026 und kann während der Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos besucht werden.

Der Begriff „Midissage“ ist wenig bekannt. Die Vernissage eröffnet eine Ausstellung, die Finissage beendet sie. Die Midissage feiert die Halbzeit.

Dr. Sybille Schmidtchen stellte als Leiterin des Kulturforums den Gästen die Künstlerin, ihren Werdegang und ihre Arbeiten vor. Danach erklärte Gisela Filß selbst, was an ihren Werken besonders ist und wie sie entstanden sind. Der Abend, der Rahmen und die Künstlerin mit ihren Werken kamen beim Publikum sehr gut an.

 

23.09.2026
Digitaler Zwilling der NordAllianz auch für Eching

Die NordAllianz macht kommunale Planungen digital erlebbar: Acht Kommunen, eine gemeinsame Plattform: Der Digitale Zwilling der NordAllianz macht räumliche Informationen verständlich und ermöglicht neue Einblicke – zum Beispiel in die kommunale Wärmeplanung.

Wie könnte die Wärmeversorgung im eigenen Wohngebiet künftig aussehen? Wo können bei Starkregen besondere Risiken entstehen? Und wie lassen sich Bauvorhaben oder kommunale Planungen anschaulich darstellen? Der Digitale Zwilling der NordAllianz macht solche Fragen auf einer interaktiven Karte sichtbar und eröffnet damit neue Möglichkeiten für Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger. Er ist unter dem Link folgenden Link zu erreichen:
Digitaler Zwilling


Hinter dem Projekt stehen sechs Kommunen der NordAllianz: Eching, Garching bei München, Ismaning, Neufahrn bei Freising, Unterföhring und Unterschleißheim. Gemeinsam schaffen sie mit dem Digitalen Zwilling eine digitale Grundlage, auf der räumliche Daten und Fachinformationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und für verschiedene kommunale Aufgaben genutzt werden können.

Der große Vorteil der Zusammenarbeit: Themen wie Wärmeplanung, Klimaanpassung oder räumliche Planung enden nicht zwangsläufig an den Grenzen der Kommunen: Durch die gemeinsame Plattform können Daten und Informationen einheitlich dargestellt, Zusammenhänge leichter erkannt und Anwendungen gemeinsam weiterentwickelt werden.

Von kommunalen Daten zu verständlichen Informationen

Ein Digitaler Zwilling ist vereinfacht gesagt ein digitales Abbild der Region. Gebäude, Straßen, Planungen sowie Informationen zu Klima oder Energie können auf einer gemeinsamen Karte dargestellt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Viele Inhalte lassen sich dabei sowohl in 2D als auch räumlich in 3D betrachten.

Für die Kommunen entsteht dadurch ein Werkzeug, das unterschiedliche Fachbereiche bei Planungs- und Entscheidungsprozessen unterstützen kann. Planungen lassen sich anschaulicher darstellen, räumliche Zusammenhänge schneller erkennen und verschiedene Informationen an einem zentralen Ort zusammenführen. Gleichzeitig können ausgewählte Inhalte auch für Bürgerinnen und Bürger verständlich zugänglich gemacht werden.

Anwendungsbeispiel „Kommunale Wärmeplanung“: Was bedeutet sie für mein Zuhause?

Bürgerinnen und Bürger können den Digitalen Zwilling der NordAllianz selbst erkunden. Auf der interaktiven Karte lassen sich die verfügbaren Informationen betrachten und einzelne Standorte gezielt aufrufen. Dafür lässt sich über die Lupe oben rechts im Digitalen Zwilling nach einer Adresse suchen. Nach Eingabe von Straße und Hausnummer springt die Karte direkt zum gewünschten Standort.

Wie konkret der Digitale Zwilling im Alltag genutzt werden kann, zeigt das Beispiel der kommunalen Wärmeplanung anschaulich. Statt sich ausschließlich mit großflächigen Plänen und abstrakten Versorgungsgebieten zu beschäftigen, können Bürgerinnen und Bürger im Digitalen Zwilling gezielt ihr eigenes Wohngebäude betrachten. Wird die kommunale Wärmeplanung ausgewählt, lässt sich anschließend nachvollziehen, welche Wärmeversorgung für das Gebiet rund um das eigene Wohnhaus vorgesehen beziehungsweise geplant ist. So bekommt ein komplexes Thema einen konkreten räumlichen Bezug: Aus der Frage „Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus?“ wird die wesentlich greifbarere Frage: „Was ist in meinem Wohngebiet vorgesehen?“. Diese Funktion steht aktuell für die Kommunen Eching, Neufahrn, Garching und Unterschleißheim zur Verfügung. Die kommunale Wärmeplanung ist über die Links https://nordallianz.de/digitalerzwilling/ oder https://nordallianz.de/waermeplanung/ abrufbar.

Auch Starkregen und Bauleitplanung werden sichtbar

Die kommunale Wärmeplanung ist nur eines von mehreren Anwendungsfeldern. So werden auch Bebauungspläne digital dargestellt werden, sodass Planungen leichter räumlich einzuordnen sind. Eine Starkregen-Karte, aktuell verfügbar für Eching und Unterföhring, zeigt mögliche Auswirkungen von Starkregenereignissen und unterstützt bei Risikoanalyse und Klimaanpassung. Auch die 3D-Darstellung von Bauvorhaben eröffnet neue Perspektiven: Beispielsweise können Gebäudehöhen, Verschattung und die Wirkung eines geplanten Bauvorhabens auf seine Umgebung anschaulicher beurteilt werden. Der Digitale Zwilling soll dabei nicht statisch bleiben: Die Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten werden schrittweise weiterentwickelt.

Acht Kommunen denken Digitalisierung gemeinsam

Mit dem Digitalen Zwilling setzen die Kommunen der NordAllianz auf eine gemeinsame Lösung für die Region. Statt digitale Anwendungen ausschließlich für einzelne Kommunen zu entwickeln, können Strukturen, Daten und Erfahrungen gemeinsam genutzt werden. So entsteht eine Plattform, die verschiedene kommunale Themen zusammenführt und zugleich Raum für weitere Anwendungen bietet.