22.10.2025

Bürgerversammlung Eching: Rückblick

Das Interesse an der zweiten von drei Bürgerversammlungen der Gemeinde Eching war durchaus groß. Über 100 Echingerinnen und Echinger kamen am 21. Oktober ins Bürgerhaus zur Versammlung für den Hauptort.

Bürgermeister Sebastian Thaler informierte das Publikum über die aktuelle Situation der Gemeinde. Er spannte dabei den Bogen von der Bevölkerungsstatistik über den Gemeindehaushalt und die Energieversorgung bis hin zu neuen Bauvorhaben. Beispielsweise ging es um Hochbauprojekte wie den gemeindlichen Wohnungsbau an der Pommernstraße oder die geplante Kita Eching-West.

Auch Straßenbauprojekte wie die abgeschlossene Sanierung der Fraunhoferstraße sowie die Einmündung der Hollerner Straße in die Hauptstraße wurden thematisiert. Anstehende Vorhaben wie die Einrichtung einer Fahrradstraße an der Garchinger Straße zwischen Hirtenstraße und der „Blauen Brücke“ sowie der Ausbau der Radwegverbindung nach Neufahrn durch das Gewerbegebiet Eching-Ost kamen ebenfalls zur Sprache.

Darüber hinaus informierte der Bürgermeister über die neue Eching-App sowie die derzeit laufende Abstimmung zum Bürgerhaushalt. Noch bis zum 31.Oktober haben Echingerinnen und Echinger die Chance, ihre Stimmen für bis zu drei von 53 verschiedenen Projekten abzugeben.

Nach über einer Stunde Vortrag durch den Bürgermeister begann die Fragerunde der Bürgerinnen und Bürger. Hier kamen eine Vielzahl von Themen zur Sprache, wie etwa die Zukunft des Huberwirts, die geplante PV-Anlage nördlich des Hollerner Sees, die Verbesserung der Geh- und Radwege entlang der Hollerner Straße oder eine mögliche Fortführung der Fahrradstraße ins Gewerbegebiet Eching-Ost.

Nach rund zweieinhalb Stunden war die Bürgerversammlung dann beendet. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich für das große Interesse und verweist auf die noch ausstehende dritte Bürgerversammlung am Donnerstag, 23. Oktober, im Bürgersaal Dietersheim.

Hier gibt es einen Rückblick auf die Bürgerversammlung in Günzenhausen am 16. Oktober.

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.