11.02.2026

Bikesharing-System MyRadl bald in Eching

Wer in Eching ein Mietrad benötigt, um von A nach B zu kommen, kann ab Frühjahr 2026 auf ein neues Angebot zurückgreifen: Der Dienstleister Nextbike GmbH aus Leipzig hat den Zuschlag für das regionale Bikesharing-System MyRadl des MVV erhalten. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Systemstart. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die Räder in der Landeshauptstadt München, im Landkreis Fürstenfeldbruck und 36 Städten, Märkten und Gemeinden verfügbar sein – darunter auch in Eching und in den weiteren Kommunen der NordAllianz.    

Insgesamt besteht die Flotte von MyRadl aus 4.300 klassischen Fahrrädern und 2.500 Pedelecs (oft auch als E-Bikes bezeichnet). Die Ausleihe ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr möglich und erfolgt kontaktlos und flexibel per App.

Insgesamt sind im Verbundraum rund 1.000 Standorte für die Fahrräder geplant. Im Ortsgebiet Eching sind 8 Standorte vorgesehen, unter anderem am S-Bahnhof und am Rathaus, aber auch in den Ortsteilen Günzenhausen und Dietersheim sowie bei großen

Unternehmen wie IKEA. Das Besondere an MyRadl: Die Fahrräder können über Kommunen- und Landkreisgrenzen hinweg ausgeliehen, genutzt und zurückgegeben werden.

Dadurch entsteht ein attraktives Nahverkehrsangebot, das Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr in der gesamten Region gut miteinander verknüpft.      

Alle weiteren Details zur Nutzung und den Preisvorteilen des kommunal geförderten Systems MyRadl werden rechtzeitig vor dem Systemstart kommuniziert.

Bürgermeister Sebastian Thaler: „Das Bikesharing bildet einen wichtigen Lückenschluss im Bereich der sogenannten ‘letzten Meile‘ und ermöglicht eine flexible, umweltfreundliche Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Zusammen mit unserer Ende 2024 eingeführten Ortsbuslinie 696 haben wir damit eine weitere attraktive Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto und schonen so die Umwelt und das Klima.“     

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Mehr Informationen und weiterführende Link sowie Ansprechpartner für Fragen erfahren Sie im NEWS-Beitrag vom 25. September:
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Zum Auftakt am Freitagnachmittag stellte der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer des Unternehmens Salm & Stegen Geographen und Stadtplaner, Dr. Volker Salm, eine Hochrechnung zum künftigen Bedarf an Kindergarten- und Schulplätzen vor. Die Zahlen sind eine wichtige Grundlage für die Planung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen in den kommenden Jahren.

Danach beriet das Gremium über eine Priorisierungsliste für künftige Baugebiete und über die Gestaltung des Bürgerplatzes. Außerdem ging es um den Verwaltungshaushalt, vor allem um die Kreisumlage und die Personalkosten, sowie um die Auswirkungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) auf die Gemeinde. Am Samstag befasste sich der Gemeinderat mit dem Stellenplan der Verwaltung und der Investitionsliste. 

„In der Klausur hatten wir die Zeit, die großen Themen zusammenhängend und in Ruhe zu besprechen. Wir konnten konkretisieren, wie viele Betreuungs- und Schulplätze Eching künftig braucht, wo wir baulich wachsen wollen und was wir uns finanziell leisten können. Das ist eine gute Grundlage für die Entscheidungen der nächsten Monate“, teilt Erster Bürgermeister Michael Steigerwald mit.