01.10.2026

Ab 2027 Änderungen bei der Förderung von Solarstrom

Geplante Änderungen bei der Förderung von Solarstrom ab 2027. Wer über eine eigene Photovoltaikanlage nachdenkt, sollte die aktuellen Entwicklungen im Blick behalten. Ab 2027 sind Änderungen bei der Förderung von Solarstrom geplant, die die Wirtschaftlichkeit neuer Anlagen beeinflussen können. Wer noch in diesem Jahr eine Anlage in Betrieb nehmen möchte, sollte sich daher frühzeitig informieren. Für Haushalte stellt sich damit die Frage, ob und unter welchen Bedingungen sich eine Photovoltaikanlage auch künftig rechnet. Insbesondere der eigene Stromverbrauch dürfte dabei noch wichtiger werden: Je mehr des erzeugten Solarstroms direkt im Haushalt genutzt werden kann, desto weniger hängt die Wirtschaftlichkeit von der Vergütung für eingespeisten Strom ab.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale informiert in dem nachstehenden Link über die geplanten Änderungen und erläutert, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Planung einer Photovoltaikanlage jetzt achten sollten („PV-Anlagen: Neue Regeln und Ende der Förderung“): Hier geht es zum Link

Weitere Informationen und die Anmeldeoption für die nachstehenden kostenfreien Online-Vorträge befinden sich hier: https://bildung.verbraucherservice-bayern.de/ .
 

Sprechstunde: Immobilien übertragen und Pflichten kennen 
 
Wann: Dienstag, 13. Oktober 2026 von 18:30 – 20:00 Uhr

Ein Eigentümerwechsel ist mehr als ein formaler Akt: Wer eine Immobilie verkauft, verschenkt oder erbt, muss auch energetische Vorgaben beachten. Doch welche Regeln gelten konkret - und was wird in der Praxis häufig übersehen? In diesem kompakten Impulsvortrag erklärt Energieberater Wolfgang Kuchler verständlich, welche Anforderungen das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bei der Übertragung von Immobilien stellt. Erläutert wird, welche Nachweise erforderlich sind und in welchen Fällen energetische Maßnahmen verpflichtend werden können.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt an den Referenten zu richten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten - unabhängig von Vorkenntnissen.


Smarte Technik für Zuhause - Energieverbrauch gezielt steuern

Wann: Dienstag, 20. Oktober 2026 von 19:00 – 20:30 Uhr

Digitale Smart Home, intelligente Stromzähler und dynamische Stromtarife eröffnen neue Möglichkeiten, Energie gezielt zu steuern, effizienter zu nutzen und Kosten zu senken. Doch welche Technologien sind bereits heute verfügbar – und wie lassen sie sich sinnvoll im Alltag einsetzen? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick und zeigt, worauf bei der Nutzung digitaler Energielösungen zu achten ist. 

Im Anschluss beantwortet Energieberater Christian Winterhalter individuelle Fragen. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Haus- und Wohnungseigentümer. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Sprechstunde: Eigener Strom vom Balkon: einfach erzeugen, speichern, nutzen

Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026 von 19:00 – 20:30 Uhr

Unabhängiger von steigenden Strompreisen werden und selbst Energie erzeugen: Für viele Bürgerinnen und Bürger ist das ein wichtiges Ziel.  Balkonkraftwerke bieten einen einfachen Einstieg - auch ohne eigenes Dach - ideal für Mieterinnen, Mieter und Wohnungseigentümer. Mit Kleinspeichern lässt sich der selbst erzeugte Solarstrom noch effizienter nutzen: Überschüsse vom Tag stehen auch abends oder bei schlechtem Wetter zur Verfügung. Energieberater Dipl.-Ing. (FH) Hans-Peter Schmitt erklärt in diesem Impulsvortrag, wie die Technik funktioniert, wann sich die Anschaffung lohnt und worauf geachtet werden sollte.

Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Fragen zum Thema Photovoltaik beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern. Sie ist je nach Angebot kostenfrei oder kostenpflichtig. Die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Terminvereinbarung unter Tel. 0800-809 802 400. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Foto: pixabay franz26-balcony-8141275

Weitere Beiträge

13.10.2026
Bürgermeister Steigerwald sammelt Spenden für die Tafel

Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, tauscht Bürgermeister Michael Steigerwald seinen Bürostuhl im Rathaus gegen einen Platz an der Kasse des Echinger REWE-Marktes.

Ganz dem Motto: Gemeinsam Gutes tun, wird Herr Steigerwald in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Markt an der Schlesierstr. 4 eine ganze Stunde lang die Einkäufe kassieren. 

Die Summe aller von Herrn Steigerwald kassierten Einkäufe spendet der REWE-Markt Eching in Form von Lebensmitteln an die Tafel Hallbergmoos.  Die Tafel Hallbergmoos unterstützt bedürftige Bürgerinnen und Bürger aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. 

„Lassen Sie uns gemeinsam helfen und dabei die Kasse zum Klingeln bringen. Ich freue mich, mit dieser Aktion einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bedanke mich beim REWE-Markt Eching für die Ausrichtung dieses tollen gemeinsamen Events. Wenn auch Sie dabei sein möchten, freue ich mich über Ihr Kommen. Ihr Michael Steigerwald.“

09.10.2026
Gemeinderat informiert sich im Mallertshofer Holz

Der Heideflächenverein führt den Echinger Gemeinderat durch das Naturschutzgebiet und die Nationale Naturerbefläche Mallertshofer Holz. Wie kann ein durch militärische Nutzung entstandener hochwertiger Lebensraum langfristig erhalten und entwickelt werden? Welche Rolle spielt dabei eine den Zielen angepasste Waldpflege? Diese und weitere Fragen standen bei einer Führung des Heideflächenvereins Münchener Norden e. V. für den Gemeinderat Eching am 9. September im Mittelpunkt.

Neun Mitglieder des Gemeinderates sowie Bürgermeister Michael Steigerwald und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Martina Britz, nahmen an der zweistündigen Führung durch das Naturschutzgebiet und Nationale Naturerbe „Mallertshofer Holz mit Heiden“ teil. Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenvereins, und Christoph Becker, der beim Heideflächenverein für das Gebiet verantwortlich ist, erläuterten die Bedeutung des Gebiets, die Hintergründe und Geschichte des Nationalen Naturerbes sowie die aktuellen und geplanten Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

433 Hektar wurden 2013 als Nationales Naturerbe anerkannt. Dieses umfasst Flächen innerhalb und außerhalb des Naturschutzgebietes. Die ehemaligen Militärflächen gingen dabei aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland in das Eigentum der Gemeinden Eching und Garching über. Mit der Betreuung und Bewirtschaftung dieser Flächen wurde der Heideflächenverein vertraglich beauftragt. 

Im Fliegerholz erläuterte Christoph Becker ausführlich die Ziele der Waldpflege und Waldentwicklung. Dabei geht es darum, die Strukturvielfalt des Waldes zu erhöhen und unterschiedliche Lebensräume zu schaffen. Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung artenreicher Grünlandbestände und eines artenreichen Unterwuchses, als auch die Aktivierung der Waldweide und die Entwicklung von Eichen-Hainbuchenwäldern. Davon profitieren viele seltene und gefährdete Arten. Ein Beispiel ist der vom Aussterben bedrohte Gelbringfalter, der auf lichte, grasreiche, wechselfeuchte Wälder angewiesen ist. 
Gerade angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetter- ereignisse kommt einer vorausschauenden und zugleich behutsamen Waldentwicklung eine entscheidende Rolle zu. 

Neben den ökologischen Aspekten ging es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten, die sich für die Gemeinde aus der Entwicklung der Flächen ergeben. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Ökokonto eingerichtet. Die dort angesammelten Wertpunkte können von der Gemeinde bei künftigem Kompensationsbedarf eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nicht benötigte Wertpunkte an andere Vorhabenträger zu veräußern.

Die Mitglieder des Gemeinderats nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich einen umfassenden Einblick in das Flächenmanagement, die Besonderheiten der Waldbewirtschaftung und die langfristige Entwicklung des Mallertshofer Holzes zu verschaffen.

08.10.2026
Freie Versteigerung von Fundrädern am 16. Oktober

Derzeit befinden sich im Bestand des Fundbüros der Gemeinde Eching einige Fundräder. Da weder der Besitzer bekannt ist noch der Finder gegenüber der Gemeinde Eching das Recht zum Erwerb des Eigentums der Fundsache einfordert, werden diese im Rahmen einer Versteigerung veräußert. Es werden ausschließlich Fundfahrräder versteigert, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten aufgelaufen ist.