Dietersheim - die Geschichte des Ortsteils

Ortsplan des Echinger Gemeindeteils Dietersheim

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Während der Regentschaft des Bischofs Anno (854 - 874) finden wir in der Meichelbeck'schen Urkundensammlung in einer Urkunde aus dem Jahr 859 den Namen "Deotrihheimma". Dietersheim steht also im Alter Eching nur wenig nach. In der Konradinischen Matrikel ist Eching als Urpfarrei vermerkt, unter deren "filialis" auch "Dietrichsheim" zu finden ist.

Die Dietersheimer Kirche St. Johannes der Täufer ist eine Besonderheit bezüglich der Eigentumsverhältnisse. Sie ist im Eigentum der politischen Gemeinde Eching.

Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen der Gemeinde Eching und dem Erzbischöflichen Ordinariat wurde die Dietersheimer Kirche völlig restauriert. Die Arbeiten wurden im Herbst 1996 abgeschlossen. Am 30. November 1996 wurde in Anwesenheit von zahlreichen Gläubigen die Weihe des Altars durch Weihbischof Bernhard Haßberger und dem Echinger Pfarrherrn STefan Buchmüller vollzogen. Auch die berühmte "Dietersheimer Madonna" kehrte zu diesem Anlass nach langjähriger Verleihung an das Diozesanmuseum Freising an ihren Heimatort zurück.

Dietersheim hat einen berühmten Sohn hervorgebracht. Es handelt sich um den Kunstmaler Bartholomäus Mayer, der von 1909 bis 1965 lebte und einen beachtlichen Nachlass künstlerischen Schaffens hinterlassen hat.

Die "Dietersheimer Chronik" von Georg Kollmannsberger ist im Rathaus erhältlich.

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