Maisch

Unsere Partnergemeinde Maisch liegt im Süden Ungarns und ist Teil des Kreises Mohács im Komitat Baranya.

Das von idyllischer Natur, Landwirtschaft und Weinbau geprägte Dorf mit über 800 EinwohnerInnen kann auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken.
Als Sehenswürdigkeiten gelten die römisch-katholische Kirche Borromei Szent Károly, die serbisch-orthodoxe Kirche Szent Paraszkéva sowie die Szentháromság-Statue.

Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten in Maisch Ungarn, Serben und Donauschwaben zusammen.
Die gemeinsame Geschichte des Ortes wird im Maischer Heimatmuseum Német Tájház és Felvidéki Emlékszoba vorgestellt.
Im Zuge des Zweiten Weltkrieges musste der Großteil der ungarndeutschen Familien ihre Maischer Heimat verlassen. Viele fanden in Eching ein neues Zuhause.
Die Erinnerungen an die frühere Heimat wurde hier durch den Verein Maischer Heimatkomitee lebendig gehalten. Auch der Austausch Maischer Familien untereinander sowie der Kontakt nach Maisch wurde durch den Verein gepflegt.
Dank dieser Initiative waren Maisch und Eching schon viele Jahre freundschaftlich miteinander verbunden. Diese Freundschaft wurde bei vielen gegenseitigen Besuchen gemeinsam gefeiert und ermöglichte auch die Zusammenarbeit von Vereinen beider Orte.
2005 wurde die Freundschaft als offizielle Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen besiegelt.

Viele Fotografien und Erinnerungsstücke an Maisch und an die Kultur der Donauschwaben können heute in der „Maischer Heimatecke“ im Echinger Museum besichtigt werden.