Gartenfotowettbewerb der NordAllianz Echinger Gewinner

NordAllianz Foto-Wettbewerb

Gartenfotowettbewerb der NordAllianz

Die Sieger aus Eching!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gemeinde Eching sowie weitere Gemeinden der NordAllianz haben im Frühjahr 2020 auf Initiative von Echings Bürgermeister Sebastian Thaler zum Gartenfotowettbewerb der NordAllianz unter dem Motto #zamgarteln eingeladen. Der Wettbewerb war ein voller Erfolg und die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gezeigt, wie wichtig die Themen Artenvielfalt und Insektenschutz den Bürgerinnen und Bürgern sind. Dies wiederspiegelt mittlerweile auch in der Gestaltung der (Vor-) Gärten und Balkone.

Die Aktion sollte gerade in Zeiten von Corona auch eine Möglichkeit bieten, sich zu Hause zu beschäftigen und dadurch einen Teil des verlorenen sozialen Lebens aufzufangen, wenn auch nur online bzw. über die Medien.

Mit dem Wettbewerb wurde zudem ein Beitrag für die lokale Wirtschaft geleistet - die besten Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner wurden mit Gutscheinen der lokalen Gaststätten, des Einzelhandels, von Gärtnereien und Kulturangeboten prämiert.

Die meisten der Einsendungen waren äußerst ausführlich beschrieben, die fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner der Region haben keine Mühen gescheut und aufwändige Bepflanzungskonzepte erarbeitet. Es hat sich gezeigt, dass sich Garteln in Eching durch alle Altersklassen hinweg großer Beliebtheit erfreut.

Die Aktion wurde durch die Echinger Volkshochschule begleitet, einige Bilder sind auf der Webseite der vhs www.vhs-eching.de zu sehen.

Die Organisatoren bedanken sich sehr herzlich bei allen Teilnehmer*innen, es wurden viele tolle Beiträge eingesendet.

  1. Platz Herr Johannes Herhaus

Den ersten Platz für Eching belegte Herr Herhaus, der seinen Garten mit einer Vielzahl von wunderschönen Bildern präsentierte. Er hat die Jury vollends durch das stimmige, regional angepasste Gesamtkonzept überzeugt. Der Hobbygärtner ist selbst Imker und hat sich umfassend informiert, wie er im Bewerbungsstatement darlegte:

„Wir haben einen Teil unseres Gartens beim Bau unseres Hauses neu anlegen "müssen/dürfen". Zwei Dinge waren uns wichtig: Kinder- und Insektenfreundlichkeit. Nach dem ich einiges an Fachliteratur bezüglich unserer heimischen Wildbienen und Insekten gelesen habe, war mir klar, möglichst viele heimische Pflanzen zu setzten. Bäume, Sträucher, Stauden, Zwiebeln, Einjährige, Mehrjährige. Von der Blumenwiese, bis zu wilden, naturnahen Hecke ist alles dabei. Ein Topfgarten genauso wie eine Steinmauer und Totholz. Es ist erstaunlich, wie viel Zuspruch wir für unseren Garten erhalten und wie viele Insekten sich jetzt schon blicken lassen...und den Kindern gefällt es auch.“

 

Zum Gratulieren kam Herr Bürgermeister Thaler zusammen mit Frau Britz vom Umweltamt und Frau Stadler von der Wirtschaftsförderung.

Gratulation Herhaus

 

Herhaus 4

 

Herhaus 3

 

Herhaus 2

 

Herhaus 1

  

  1. Platz Frau Theresia Schredl

Frau Schredl ergatterte für Eching den zweiten Platz beim Wettbewerb. Besonders den naturbelassenen Garten mit kleinen Details der Dekoration fand die Jury sehr ansprechend.

 

Schredl 1

 

Schredl 2

 

  1. Platz Frau Sabine und Dr. Arndt Palitzsch

Den dritten Platz mit wirklich vielen tollen Fotos machte das Ehepaar Palitzsch. Besonders die Blühvielfalt war gut zu erkennen, wie auch im Bewerbungstext beschrieben wurde: „Wir wollten zeigen, dass auch im öffentlichen Raum bunte Vielfalt möglich ist und die Insektenwelt das Angebot annimmt.“ Die Jury war der Meinung, dass dies dem Ehepaar Palitzsch auf alle Fälle gelungen ist.

 

Palitzsch 1

 

Palitzsch 2

Palitzsch 3

 

Palitzsch 4

 

 

   

Sonderpreis landwirtschaftliche Blühflächen Herr Martin Wildgruber

Den Sonderpreis für die schönste landwirtschaftliche Blühfläche gewann Herr Wildgruber aus Günzenhausen. Mit dem Preis möchte die Gemeinde zeigen, wie Randflächen in der Landschaft oder in der landwirtschaftlichen Flur aufgewertet werden können.

Herr Wildgruber meint zu seinem Preis: „An dem Standort der Blumenwiese haben wir im vergangenen Jahr ein landwirtschaftliches Gebäude abgerissen. Auf dem größten Teil der Fläche wurde eine Grasmischung verwendet, die durch den hohen Anteil an Klee sehr wichtig für die Bienen ist. Eine kleinere Fläche (ca. 40 m²) wurde mit einer sehr hochwertigen Blumensaatmischung eingesät. Im Laufe des Frühjahrs und Sommers konnten wir an der Vielfalt der Blumen viele Schmetterlingen und Insekten beobachten. Auch ein Igel ist inzwischen unter dem gelagerten Holz heimisch geworden. Diese Fläche darf heuer „absamen“ und wir freuen uns schon auf den nächsten Frühling.“  

 

Wildgruber 1

 

Wildgruber2

Wildgruber 3

 

 

 

 

 

 

 

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