Die Güter Hollern

Über Hollern ist historisch wenig bekannt. Ein Weiler "Alarun", später "Holaren" und "Holan" wird unter Bischof Ellenhart (1052 - 1078) in der Meichelbeck´chen Urkundensammlung erwähnt. Die zwei urkundlich sehr früh nachgewiesenen Höfe gehörten jahrhundertelang dem Kloster Weihenstephan und kamen erst im 17. Jahrhundert in weltlichen Besitz. Die Kriegswirren des 17. und 18. Jahrhunderts wirkten sich in Hollern besonders verheerend aus. Zum Dank für eine glückliche Errettung im Spanischen Erbfolgekrieg errichteten die Bürger Hollerns anfangs des 18. Jahrhunderts eine kleine Kapelle, in der heute noch zwei Tafeln an die Ereignisse erinnern.

Verwaltungsgemäß gehöhrt Hollern zur Hauptmannschaft Garching. Bei der Gemeindebildung zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Hollern zu Eching genommen.

Der als erster deutschsprachiger Reiseschriftsteller geltende Hollerer Hans Schiltberger schrieb seine Abenteuer aus den Türkenkriegen 1394, die er als Sechzehnjähriger erlebte, nieder. Ihn hielten Kreuzzüge und Gefangenschaften 32 Jahre lang seiner "Echinger" Heimat fern.

Heute prägen drei große landwirtschaftliche Güter den auf Echinger Gebiet liegenden Teil Hollerns.

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